HL7® FHIR® als Fundament des Gesundheitsdatenraum Schweiz
Die Fachgruppe Datenmanagement (FDMG), des Programms DigiSanté empfiehlt offiziell den Standard HL7® FHIR® als Grundlage für den Datenaustausch im Schweizer Gesundheitswesen. HL7® FHIR® soll künftig auch verbindlich für Schnittstellen und Transaktionen innerhalb des Gesundheitsdatenraum Schweiz (SwissHDS) eingesetzt werden.
Die DigiSanté-Projekte "Standards" des BAG und "Semantische Standards" des BFS erarbeiten zusammen konkrete Vorschläge für weitere Standards, die sich primär an international etablierten Vorgaben orientieren. Die Vorschläge werden anschliessend der FDMG zur Diskussion, Abstimmung und Verabschiedung vorgelegt. Die Fachgruppe wird die entsprechenden Arbeiten schrittweise evaluieren.
In der FDMG vertreten sind unter anderem Bund, Kantone, Standardisierungsorganisationen, Spitäler, Ärzteschaft, Apotheker, Krankenversicherer, die forschende Pharma-Industrie, die Forschung, die IT-Verbände und weitere Akteure des Gesundheitswesens vertreten.
Die FDMG stütz ihre nationale Empfehlung auf die vom BAG beauftragte Studie bei Ernst & Young AG (EY). Der Schlussbericht hält fest, dass sich HL7® FHIR® als geeignetes Fundament für den Datenaustausch im Kontext des SwissHDS erweist. Besonders hervorgehoben werden die Eignung des Standards für standardisierte ransaktionen sowie für interoperable Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Systemen und Institutionen.
Externer Link: Zum EY-Schlussbericht