Umsetzungshilfen

eHealth Suisse unterstützt die Versorgungsregionen bei ihren jeweiligen Umsetzungsprojekten, indem sie ihnen Umsetzungshilfen in Form von erläuternden Dokumenten zur Verfügung stellt.

Datenschutz und Datensicherheit im EPD

Datenschutz und Datensicherheit sind zentrale Themen im elektronischen Patientendossier (EPD). Entsprechend sieht das EPD-Recht dazu zahlreiche und strenge technische und organisatorische Massnahmen vor. Wie eine Gemeinschaft diese umsetzen kann, beschreibt die Umsetzungshilfe „Datenschutz & Datensicherheit im EPD“.

Anbindung von Primärsystemen an die EPD-Infrastruktur

Die Umsetzungshilfe «Anbindung Primärsysteme» beschreibt mögliche Wege, bestehende Primärsysteme der Gesundheitsinstitutionen an die künftige Infrastruktur des elektronischen Patientendossiers (EPD) anzubinden. Mit konkreten Anwendungsfällen werden der Anwenderprozess illustriert und technische Lösungsansätze beschrieben. Der Bericht soll zudem Herstellern und Anwendern von Primärsystemen helfen, in ihrem Unternehmen die richtigen strategischen Fragen im Kontext EPD zu stellen.

Rechtliche Anpassungen in den Kantonen

Mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) müssen die Kantone ihre jeweilige Rechtsordnung auf die Vereinbarkeit mit dem EPDG und dessen Ausführungsrecht überprüfen und gegebenenfalls die notwendigen Anpassungen in die Wege leiten. Um die Kantone in diesem Prozess zu unterstützen, hat eHealth Suisse 2016 die Umsetzungshilfe «Rechtliche Anpassungen in den Kantonen» herausgegeben. Einerseits gibt das Papier einen Überblick über die in den Kantonen in den letzten Jahren vorgenommenen oder geplanten rechtlichen Anpassungen, andererseits dienst eine Checkliste den Kantonen als Umsetzungshilfe.

Finanzierung von Gemeinschaften

Das Bundesgesetz zum elektronischen Patientendossier (EPDG) enthält keine Vorgaben zur Finanzierung von Gemeinschaften und Stammgemeinschaften. Deshalb beleuchtete eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von eHealth Suisse 2016 die bestehende Situation und den Wissensstand. Ihr Kernergebnis  ist eine Checkliste – unterteilt in die Module «Vision», «Strategie» und «Finanzierungsmodell». Diese Module weisen schrittweise auf die relevanten Fragestellungen einer Betriebsfinanzierung von Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft hin, wodurch sich auch allfällige Umsetzungshürden frühzeitig identifizieren lassen. Ergänzend zur Checkliste verweist die Umsetzungshilfe auf bestehende Lösungsansätze zur Überwindung der Finanzierungsproblematik von Stammgemeinschaften und Gemeinschaften.

Mustereinwilligung für Patientinnen und Patienten

Solange das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) noch nicht in Kraft war, stützten sich die kantonalen Umsetzungsprojekte zum EPD auf unterschiedlich ausgestaltete kantonale Gesetzgebungen. Damit die Patienteneinwilligung trotz den genannten Unterschieden bei Inkrafttreten des EPDG möglichst einheitlich ist und so möglichst wenig Anpassungsbedarf entsteht, wurde 2016 ein Template für eine Mustereinwilligung erarbeitet. Darin wird beschrieben, welche Informationen den Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt werden müssen, um eine wirksame Einwilligung einholen zu können, und aus welchen Bestandteilen die Mustereinwilligung selbst bestehen muss.