Informationen

eHealth Studien

Die folgenden Studien behandeln verschiedene Aspekte der digitalen Transformation des Gesundheitswesens in der Schweiz und im internationalen Vergleich.

Swiss eHealth Barometer

Das Swiss eHealth Barometer ist eine Befragung, die seit 2009 jährlich bei Gesundheitsfachpersonen sowie bei Akteurinnen und Akteuren des Gesundheitswesens aus drei verschiedenen Tätigkeitsfeldern (Ärzteschaft, IT-Spitäler und Kantone) sowie bei der Bevölkerung durchgeführt wird. Dabei wird der aktuelle Entwicklungsstand von eHealth und des elektronischen Patientendossiers (EPD) in der Schweiz beleuchtet. Die Studie 2026 zeigt, dass sowohl die Schweizer Bevölkerung als auch die Ärzteschaft weiteren Digitalisierungsschritten im Gesundheitswesen grundsätzlich offen gegenüberstehen.

Externer Link: Lesen Sie die Studienergebnisse

Externer Link: Schlussbericht 2026 Fachpersonen (5.8 MB, 28.04.26)

Externer Link: Schlussbericht 2026 Bevölkerung (6 MB, 28.04.26)

Commonwealth Funds und Obsan – International Health Policy Survey

Seit 1998 führt die amerikanische Stiftung Commonwealth Fund (CWF) jährlich eine internationale Umfrage zur Gesundheitspolitik (International Health Policy Survey, IHP) durch, an der die Schweiz mit zehn anderen Ländern teilnimmt. Damit erhält die Schweiz zu gesundheitspolitischen Themen internationale Vergleichsdaten, die für die Gestaltung ihres Gesundheitswesens nutzbar sind. Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (OBSAN) veröffentlicht die vergleichenden Ergebnisse für die Schweiz zu den Ärztinnen und Ärzten der Grundversorgung.

Externer Link: Studie Obsan 2025

Externer Link: Ergebnisse der Umfragen der Stiftung Commonwealth Fund zur Gesundheitspolitik seit 2012

Obsan Bulletin 2026: erste Gesamtanalyse zur Nutzung des EPD

Das Bundesamt für Gesundheit hat das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) beauftragt, die Zahlen zur Nutzung des elektronischen Patientendossiers (EPD) für die Jahre 2024 und 2025 zu untersuchen. Diese Analyse bietet einen ersten Gesamtüberblick über die Nutzung des EPD seit dessen Einführung. Zudem liefert sie Informationen zur Anzahl der Eröffnungen und zur Beteiligung der Leistungserbringer.

Externer Link: Zur Gesamtanalyse des Obsan

Obsan Bulletin 2023: eHealth in der ambulanten Grundversorgung

Die Studie des Obsan gibt einen Überblick über die nationale Entwicklung der Digitalisierung in der ambulanten Grundversorgung anhand der gesundheitspolitischen Befragungen des Commonwealth Fund von 2012, 2015, 2019 und 2022.

Externer Link: Bulletin zu eHealth in der ambulanten Grundversorgung (2023)

FMH Digital Trends Survey

Seit 2019 führt die FMH eine Studie zur Verbreitung digitaler Anwendungen bei Ärztinnen und Ärzten des ambulanten Bereichs in der Schweiz durch.

Externer Link: FMH Digital Trends Survey

JMIR Publications: Gemeinsamer elektronischer Medikationsplan in der Schweizer Grundversorgung

Im Januar 2021 wurde in JMIR Publications eine von der Universität Genf, Unisanté Lausanne, dem Kanton Waadt und der Universität Süddänemark getragene Studie veröffentlicht. Sie befasst sich mit den Ergebnissen, die sich in der medizinischen Grundversorgung mit der Nutzung eines auf einer gesicherten Plattform zugänglichen gemeinsamen Medikationsplans erzielen lassen. Zehn Lessons Learned beschreiben die positiven Auswirkungen des gemeinsamen Medikationsplans, aber auch seine Grenzen, vor allem in Bezug auf die aktive Beteiligung der Patientinnen und Patienten und die Vereinheitlichung der Kommunikationsabläufe. Die Studie wurde in englischer Sprache erstellt.

Externer Link: Studie lesen (in englischer Sprache)

Synpulse: Digitalisierung in der Schweizer Spitallandschaft

Synpulse hat 2021 eine Marktstudie zum Stand der Digitalisierung in der Schweizer Spitallandschaft publiziert. Diese folgt auf eine erste Studie aus dem Jahr 2015. Die Marktstudie befasst sich mit dem Einsatz digitaler Tools im Spital, wie zum Beispiel der digitalen klinischen Dokumentation, der Verwendung mobiler Endgeräte (z. B. Tablets), der künstlichen Intelligenz oder der digitalen Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten.

Externer Link: Synpulse: auf dem Weg zum «digitalen Spital»

Digital Health Report 2023/2024

Die Studie Digital Health Report der Medizinisch-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft befasst sich mit dem Potenzial der Digitalisierung aus Sicht der Patientinnen und Patienten sowie der Gesundheitsfachpersonen.

Die Studie 2023/2024 untersucht insbesondere die Risiken und Ängste im Zusammenhang mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens und den möglichen Massnahmen, die ergriffen werden können. Die Studie 2025/2026 analysiert den digitalen Reifegrad von sechs Gruppen von Gesundheitsakteuren (Apotheken, Arztpraxen, Krankenversicherungen, Pharmaunternehmen, Spitäler und Spitexorganisationen).

Externer Link: Zur Studie 2023/2024

Externer Link: Zur Studie 2025/2026

Internationale Studien

WHO: Exploring the digital health landscape in the WHO European Region

Die Studie 2024 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vergleicht die Strategien der europäischen Länder zur Einbindung von Digital Health in ihre Gesundheitssysteme. Zu den Vergleichspunkten gehören insbesondere Digital Health Governance, elektronische Patientendossiers, Patientenportale, Telemedizin, mobile Gesundheitsversorgung, Big Data und Analysen.

Externer Link: WHO-Studie lesen (in englischer Sprache)

WHO: Digital health in the European Region

Die Studie 2023 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) thematisiert die wachsende Bedeutung der Digital Health für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und ihre unterstützende Wirkung auf die Wirksamkeit, Zugänglichkeit und Effizienz der Gesundheitsleistungen. Der Bericht gibt einen Überblick über die Fortschritte bei der Einführung und dem Ausbau digitaler Gesundheitsdienste in den verschiedenen europäischen Ländern, zeigt aber auch die notwendigen Verbesserungen auf.

Externer Link: WHO-Studie lesen (in englischer Sprache) Externer Link:

Global Digital Health Partnership

2018 wurde die Global Digital Health Partnership gegründet. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit von verschiedenen Ländern und deren Behörden sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Schweiz nimmt an dieser Partnerschaft teil. Das Ziel ist ein Austausch über bewährte Strategien und Verfahren mit Erkenntnissen für die Teilnehmerländer, wie sie die digitalen Gesundheitsdienste verbessern können. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden Berichte zu unterschiedlichen Schlüsselthemen erstellt, wie z. B. «Interoperabilität», «Cybersicherheit», «Evidenz und Evaluation» und «Zugang der Bürgerinnen und Bürger» zu ihren Gesundheitsdaten».

Externer Link: Zu den Studien (auf Englisch)

Zusammenfassungen:

Externer Link: GDHP - Zugang der Bürger zu den Gesundheitsdaten (1 MB, 09.10.23)

Externer Link: GDHP - Cybersicherheit (296 KB, 09.10.23)

Externer Link: GDHP - Förderung der Interoperabilität (304 KB, 09.10.23)

Bertelsmann-Stiftung – Digitalisierungsstrategien im internationalen Vergleich

Die Bertelsmann-Stiftung hat im November 2018 den Digitalisierungsgrad von 14 EU- und drei OECD-Gesundheitssystemen – darunter die Schweiz – analysiert und miteinander verglichen. Daraus haben sie Faktoren für eine erfolgreiche Digitalisierung, Handlungsempfehlungen und Lessons Learned abgeleitet. Die Schweiz belegte Rang 14 von 17.

Externer Link: Ländervergleichsstudie

OECD – «Health in the 21st Century - Putting Data to Work for Stronger Health Systems»

Der Bericht 2019 der OECD untersucht, wie Daten und digitale Technologien dazu beitragen können, politische Ziele zu erreichen und positive Veränderungen im Gesundheitswesen voranzutreiben, das punkto Digitalisierung weit hinter anderen Sektoren zurückliegt. Die OECD plädiert für eine gesamtheitliche Vorgehensweise bei der Digitalisierung, die sich nicht nur der Technologie widmet, sondern vor allem den politischen, institutionellen und organisatorischen Innovationen.

Externer Link: Studie Gesundheit im 21. Jahrhundert