Studien zu eHealth

Global Digital Health Partnership Berichte

2018 wurde die Global Digital Health Partnership gegründet. Es handelt sich dabei, um eine Zusammenarbeit von verschiedenen Ländern und deren Behörden, sowie der World Health Organization (WHO). Die Schweiz nimmt an dieser Partnerschaft als Ziel dieser Partnerschaft ist einen Austausch über bewährte Strategien und Verfahren für das Thema digitale Gesundheitsdienste zu etablieren und so Erkenntnisse für die Bereitstellung besserer digitaler Gesundheitsdienste für die Teilnehmerländer zu generieren. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden Berichte zu unterschiedlichen Schlüsselthemen erstellt, wie z.B. «Interoperabilität», «Cyber Security», «Evidenz und Evaluation» und «Zugang der Bürger*innen zu ihren Gesundheitsdaten».

Zur Berichte

eHealth Barometer: Positive Grundhaltung, steigende Zurückhaltung

Jährlich führt das Gfs-Institut eine Umfrage bei den Gesundheitsfachpersonen und bei der Bevölkerung zum Thema eHealth und elektronisches Patientendossier durch. Die Umfrage dient als Bestandsaufnahme zum elektronischen Datenaustausch von behandlungsrelevanten Daten und eHealth in der Schweiz.

Studie des Commonwealth-Fund: Die Mehrheit der Ärzteschaft will sich dem EPD anschliessen

Seit 1998 führt die amerikanische Stiftung Commonwealth Fund (CWF) eine International Health Policy Survey (IHP) durch. Die Schweiz nimmt jährlich mit zehn weiteren Ländern an der Befragung teil. Damit erhält die Schweiz zu gesundheitspolitischen Themen international vergleichbare Daten, die für die Gestaltung unseres Gesundheitssystems nutzbar sind.

Ländervergleichstudie der Bertelsmann-Stiftung: Rang 14 von 17 für die Schweiz

Die Bertelsmann-Stiftung hat den Digitalisierungsgrad von 14 EU- und drei OECD-Gesundheitssystemen – darunter die Schweiz – analysiert und miteinander verglichen. Daraus haben sie Faktoren für eine erfolgreiche Digitalisierung, Handlungsempfehlungen und Lessons Learned abgeleitet.

Studie der OECD zu «Gesundheit im 21. Jahrhundert»: Plädoyer für eine gesamtheitliche Vorgehensweise

Der Bericht der OECD, «Health in the 21st Century – Putting Data to Work for Stronger Health Systems» untersucht, wie Daten und digitale Technologien dazu beitragen können, politische Ziele zu erreichen und positive Veränderungen im Gesundheitswesen voranzutreiben, das punkto Digitalisierung weit hinter anderen Sektoren zurückliegt. Die OECD plädiert für eine gesamtheitliche Vorgehensweise bei der Digitalisierung, die sich nicht nur der Technologie widmet, sondern vor allem den politischen, institutionellen und organisatorischen Innovationen.

Strukturdatenerhebung des Bundesamts für Statistik: Junge Ärztinnen und Ärzte führen die Krankengeschichte elektronisch

Das Bundesamt für Statistik führt eine der jährlichen Untersuchung zur Struktur und des Angebots von Arztpraxen und ambulanten Zentren durch. Die Ergebnisse zeigen eine Generationenkluft beim Führen einer elektronischen Krankengeschichte auf. So führen 72% der Ärztinnen und Ärzte zwischen 35 und 44 Jahren die Krankengeschichte komplett elektronisch, während es bei den 55- bis 64-Jährigen lediglich 38% waren.

Monitoring des Bundesgesetzes über das EPD: Studien zu den Hauptzielen des EPD

Im Jahr 2016 wurden ein Wirkungsmodell und ein Monitoringkonzept entwickelt, um die Auswirkungen des EPD zu erfassen. Im Jahr 2017, nach dem Inkrafttreten des EPDG, legte ein drittes Dokument – das Umsetzungskonzept – die Methoden zur Operationalisierung der Indikatoren des Wirkungsmodells fest. Das Monitoring wird sich hauptsächlich auf Daten, die aus dem Betrieb des EPD stammen, und auf Befragungen der Bevölkerung und der Gesundheitsfachpersonen stützen.

Letzte Änderung 06.10.2020