EPD-Komponenten Bund

Die zentralen Abfragedienste

Der Bund betreibt die sogenannten «zentralen Abfragedienste», die für die technische Kommunikation zwischen Gemeinschaften und Stammgemeinschaften notwendig sind. Beispielsweise geben diese Dienste Auskunft darüber, welche registrierten Gesundheitsfachpersonen aktuell am elektronischen Patientendossier teilnehmen. So wissen die Patientinnen und Patienten, wem sie Zugriffsrechte vergeben oder entziehen können.

Der Bund führt im Detail folgende Verzeichnisse:

  • Health Provider Directory (HPD): Das ist das Verzeichnis mit Gesundheitsorganisationen und Gesundheitsfachpersonen, die als EPD-Benutzende registriert sind.
  • Community Portal Index (CPI): In diesem Verzeichnis sind alle zertifizierten Gemeinschaften und deren Zugangspunkte zu finden, die aktuell am EPD-System teilnehmen.
  • Metadatenindex (MDI): Hier sind alle gültigen und verpflichtend zu verwendenden Attribute bei der Registrierung von EPD-Dokumenten aufgelistet.
  • Patientenidentifikationsnummer von der ZAS: Die zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) erstellt und verwaltet die Patientenidentifikationsnummern, die nur im EPD Kontext verwendet werden dürfen. Diese neue Nummer hilft, Patientenverwechslungen zu vermeiden.
  • OID-Register für eHealth: Die Stiftung Refdata verwaltet in dem nationalen OID-Register alle für eHealth relevanten Objekt-Identifikatoren. Mit diesen Zahlencodes werden Objekte im Gesundheitswesen – das ist beispielsweise ein Pflegeheim oder das Tumorboard eines Spital – eindeutig identifiziert.

Letzte Änderung 16.10.2017