Strategie eHealth Schweiz

Strategie eHealth Schweiz 2.0

Mit der «Strategie eHealth Schweiz 2.0» wollen Bund und Kantone die Digitalisierung im Gesundheitswesen verstärkt fördern. Im Vordergrund steht die Einführung und Verbreitung des elektronischen Patientendossiers. Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsfachpersonen sollen künftig digital vernetzt sein, Informationen entlang der Behandlungskette elektronisch austauschen und erfasste Daten mehrfach verwenden können. Nach der Zustimmung durch die Kantone im November 2018 hat auch der Bundesrat die neue Strategie an seiner Sitzung vom 14. Dezember 2018 verabschiedet. Die Strategie eHealth Schweiz 2.0 löst diejenige von 2007 ab und läuft bis 2022.

Vision der Strategie eHealth Schweiz 2007

Die Patientinnen und Patienten stellen mit dem EPD ihren Gesundheitsfachpersonen die wichtigsten Dokumente rund um ihre Gesundheit zur Verfügung – unabhängig von Ort und Zeit. Sie sind damit aktiv an den Entscheidungen in Bezug auf ihr Gesundheitsverhalten und ihre Gesundheitsprobleme beteiligt. Sie stärken damit auch die eigene Gesundheitskompetenz.

Rahmen für eine neue Strategie eHealth Schweiz

Die aktuelle Strategie eHealth Schweiz von 2007 läuft mit dem Inkrafttreten des EPDG formell aus.

Als Vorbereitung für eine Nachfolgestrategie hat eHealth Suisse die Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Informatik (SGMI) beauftragt, ein «Visionspapier eHealth 2025» zu erarbeiten mit Trends, Herausforderungen und möglichen Handlungsfeldern einer künftigen eHealth-Strategie.

Bund und Kantone haben inzwischen beschlossen, gemeinsam eine Nachfolgestrategie eHealth Schweiz 2.0 zu erarbeiten. Die neue Strategie soll vor allem die bisherige Stossrichtung ergänzen. Neue Themenfelder stehen weniger im Vordergrund. Die inhaltliche Arbeit beginnt im Frühjahr 2017.

Zwischenbericht der Ziele «Strategie eHealth Schweiz»

eHealth Suisse, die Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen, hat im März 2012 eine Zwischenbilanz gezogen zur Umsetzung der Strategie eHealth Schweiz. Von den 21 konkreten Zielen sind knapp die Hälfte «erreicht» oder «eher erreicht» worden. Die übrigen Ziele sind «eher nicht erreicht» oder «nicht erreicht» worden.

Letzte Änderung 14.12.2018