5 Gründe für eine tiefe Integration des EPD

Fragen Sie sich, ob sich die Integration der Plattform des elektronischen Patientendossiers (EPD) mit Ihren eigenen medizinischen Plattformen wirklich lohnt?

Hier finden Sie einige Hinweise zu wichtigen Fragestellungen. Wenn Sie Zweifel oder zusätzliche Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir werden Ihnen gerne antworten.

 

 

 

 

Interesse

Gesundheitsfachpersonen interessieren sich vor allem dafür, ihren Patientinnen und Patienten eine möglichst gute Behandlung zukommen zu lassen. Aufwändige IT-Prozesse und Mehrfacherfassung von administrativen und medizinischen Daten gehören nicht dazu. Deshalb sprechen sich Gesundheitsfachpersonen für eine möglichst medienbruchfreie Kommunikation im Behandlungsprozess aus, wozu auch die EPD-Anbindung gehört.

 

 

 

Standards

Die internationale Erfahrung lehrt uns, dass immer mehr Unternehmen und Länder sich dafür entscheiden, in Standardisierungsorganisationen wie IHE, HL7, FHIR oder SNOMED CT zu investieren.

Die Entscheidung für die Interoperabilität ist daher keine Entscheidung, die sich auf die Integration des EPD beschränkt, sondern eine Investition mit weitreichenderen Konsequenzen für die Zukunft.

 

 

 

 

 

Aufwand

Der Aufwand für einen EPD-Anschluss an ein Primärsystem ist überschaubar. Um den Anschluss ans EPD zu erleichtern, haben wir Ihnen verschiedene Mittel zur Verfügung gestellt, um Ihnen bei der Orientierung und Entwicklung der Systeme zu helfen. Das Informationsangebot für IT-Leitungen und Entwickler gibt einen Überblick über die notwendigen Implementierungen.

Auch die (Stamm-)Gemeinschaften können Sie dabei unterstützen, sich mit ihrer EPD-Plattform zu verbinden.

Allgemeine Leitfäden: 

Für IT-Leitungen:

Für Entwickler:

 

 

 

Markt und Wettbewerb

Die Arbeit mit Standards verschafft Ihnen Zugang zu einem grösseren Markt und kann Ihnen langfristig eine bessere Investitionsrendite ermöglichen. Das Prinzip, wie wir es sehen, lautet «Zusammenarbeit bei Normen, Wettbewerb bei Produkten». Der Wettbewerb zwischen den Anbietern wird durch Standards nicht eingeschränkt. Im Gegenteil, sie ermöglichen den Wettbewerb auf einem grösseren Markt. Sie können Ihre Dienstleistungen neuen Kunden anbieten, ohne dass diese ihr gesamtes System wechseln müssen. Das spart Zeit für alle. 

 

 

 

Andere Anschlussmöglichkeiten

Neben der nativen Implementation der EPD-Schnittstellen im Primärsystem, die in diesem Informationsangebot beschrieben wird, ist die tiefe EPD-Integration auch mittels Konnektor möglich. Dieser hat die EPD-Standard-Schnittstellen implementiert, um damit die Komplexität der EPD-Anbindung zu verringern. Es gibt sowohl kommerzielle Anbieter als auch Open-Source-Lösungen, beispielsweise den eHealth Connector oder die «Open eHealth Integration Platform» IPF. Kommerzielle Anbieter bieten Kunden häufig nicht nur die Nutzung ihres Konnektors sondern auch gleich die Projektleitung und Umsetzung der EPD-Integration in ihr Primärsystem an. Dies kann sich für Kunden lohnen, die auf die Expertise erfahrener Experten setzen wollen. Auch in diesem Fall kann ihnen das vorliegende Informationsangebot für ein besseres Verständnis der EPD-Anbindung dienen.  

Letzte Änderung 09.02.2021