Kantonale Aktivitäten

Kantone tragen Strategieumsetzung mit

Bund und Kantone haben die Strategie eHealth Schweiz 2007 gemeinsam erarbeitet. Verschiedene Kantone haben daraufhin eigene strategische Grundlagen für die Umsetzung in die Wege geleitet. Weil die Kantone für die Organisation der Gesundheitsversorgung verantwortlich sind, leisten sie einen massgeblichen Beitrag zur Umsetzung der Strategie eHealth Schweiz.

Aktivitäten bis 2016

Bevor das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft trat, konnten sich lokale und regionale Umsetzungsprojekte von eHealth Suisse evaluieren lassen. Geprüft wurde, ob das Projekt konform zur Schweizer eHealth-Strategie und den geplanten EPD-Grundlagen ist. Die Schweizer Karte zeigt, in welchen Kantonen eHealth-Projekte bis 2016 teilweise oder vollständig evaluiert und mit Label ausgezeichnet wurden.

Evaluierte kantonale Projekte ("Bereitschaft" und "Umsetzung" mit Label)

Evaluierte kantonale Projekte (nur "Bereitschaft")

Evaluierte lokale Projekte ("Bereitschaft" und "Umsetzung" mit Label)

Thema "eHealth" wird im Kanton bearbeitet (z.B. politische und strategische Entscheide, rechtliche Grundlagen, Plattform für Akteure)

Keine aktive Bearbeitung des Thema "eHealth" im Kanton

  • AR

Aktivitäten ab 2017

Mit dem Inkrafttreten des EPDG werden eHealth-Projekte zum elektronischen Patientendossier nicht mehr evaluiert, sondern gemäss den gesetzlichen Vorgaben zertifiziert. Nicht die Kantone, sondern sogenannte „Gemeinschaften“ von Gesundheitseinrichtungen müssen das EPD anbieten. Die Kantone nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein. Einige sehen vor, den Aufbau und allenfalls auch den Betrieb einer eHealth-Stammgemeinschaft nach EPDG mit Staatsgeldern zu finanzieren. Andere planen einen marktwirtschaftlichen Ansatz. Unabhängig vom Umfang des Engagements anerkennen alle Kantone, dass es sie beim Aufbau des EPD als Koordinator, Moderator oder Geburtshelfer braucht.

Letzte Änderung 16.10.2017