Aktuell

Ab Sommer 2019 besteht die Möglichkeit für finnische Bürger, sich in Kroatien anerkannte Medikamentenverordnungen ausstellen zu lassen. Ebenso können von diesem Zeitpunkt an von Kroatien aus tschechische «Patient Summaries» elektronisch abgerufen werden. Dies sind weitere Meilensteine im schrittweisen Aufbau einer europäischen eHealth-Infrastruktur im EU-Raum. Insgesamt fünf EU-Länder bieten inzwischen grenzüberschreitende eHealth-Services an (Estland, Luxemburg, Finnland, Tschechien, Kroatien). 22 EU-Länder beteiligen sich am Aufbau dieser sogenannten «Cross-Border eHealth Information Services» (CBeHIS). Die Schweiz ist von der Europäischen Kommission im Herbst 2018 von der Mitarbeit in diesen europäischen Vernetzungsbestrebungen suspendiert worden. Begründet wurde dies mit der seit 2013 im EU-Raum geltenden Richtlinie zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung.

weiterzu Meldung: Die eHealth-Vernetzung in der Europäischen Union (EU) schreitet voran

Letzte Änderung 05.01.2018