Aktuell

Der Bund kann die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) mit Finanzhilfen für den Aufbau und die Zertifizierung von Gemeinschaften und Stammgemeinschaften unterstützen. Sieben Gesuche von Stammgemeinschaften wurden per Ende November 2018 bewilligt. Beim Bundesamt für Gesundheit sind bisher elf Gesuche eingegangen, ein weiteres ist angekündigt.

weiterzu Meldung: Finanzhilfen für den EPD-Aufbau: Bisher sieben Gesuche bewilligt

Spitäler, Rehakliniken und Geburtshäuser müssen ab Mitte April 2020 in der Lage sein, behandlungsrelevante Dokumente im elektronischen Patientendossier (EPD) abzulegen. Damit dies möglich ist, müssen viele Akteure zeitgerecht ihren Beitrag leisten. Der aktualisierte Einführungsplan von eHealth Suisse und dem BAG dokumentiert den Stand der Arbeiten und weist die zentralen Herausforderungen aus. Dazu gehören finanzierbare Identifikationsmittel, das Finalisieren der technischen Spezifikationen, genügend Ressourcen in den (Stamm-)Gemeinschaften, die Vorarbeiten in den stationären Einrichtungen oder der rechtzeitige Beginn der notwendigen Zertifizierungsverfahren. Bund und Kantone gehen davon aus, dass am Einführungstermin «Mitte April 2020» festgehalten werden kann. Sie rufen aber alle Akteure auf, ihre Arbeiten voranzutreiben.

weiterzu Meldung: EPD-Einführung: Ambitiöses Zusammenspiel von vielen Akteuren

Bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) hat der Gesetzgeber viele Prozess- und Organisationsthemen nicht reguliert und einen relativ grossen Freiraum gelassen. Gewisse Themen haben eine datenschutzrechtliche Relevanz und fallen entweder unter der Aufsicht des eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) oder des kantonalen Datenschutzverantwortlichen. Welche Stelle verantwortlich ist und welches Datenschutzgesetz somit zur Anwendung kommt, hängt mit der Institution zusammen, die Personendaten bearbeitet. Das nachfolgende Faktenblatt hilft die Frage nach der Zuständigkeit und dem anwendbaren Recht im Bereich des elektronischen Patientendossiers zu beantworten.

weiterzu Meldung: Neues Factsheet zur datenschutzrechtlichen Zuständigkeit im EPD

Die Offene Plattform aller Akteure ist eine Informationsveranstaltung für Organisationen und deren VertreterInnen, die sich regelmässig mit dem EPD oder eHealth befassen und sich über den Stand der Arbeiten informieren und austauschen möchten. Der nächste Anlass findet am 5. Juni 2019 in Bern statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Da die Platzzahl beschränkt ist, bitten wir Sie sich bei Interesse über unser Anmeldetool verbindlich anzumelden.

weiterzu Meldung: EPD-Einführung: Offene Informations-Plattform für alle Interessenten

52. Newsletter eHealth Suisse

Die 52. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

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51. Newsletter eHealth Suisse

Die 51. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

weiterzu Meldung: 51. Newsletter eHealth Suisse

Im Rahmen der Einführung des elektronischen Patientendossiers, kurz EPD genannt, wurde im letzten Frühling eine viersprachige Webseite (d/f/i/e) unter www.patientendossier.ch resp. www.dossierpatient.ch, www.cartellapaziente.ch sowie www.patientrecord.ch realisiert. Bisher war der Auftritt der EPD-Website in die Website von eHealth Suisse integriert und enthielt nur minimale Informationen über das EPD. Um auf den schweizweiten Einführungstermin hin die Bevölkerung und die Gesundheitsfachpersonen umfassend über das elektronische Patientendossier informieren zu können, wurde die Website weiter ausgebaut und von der eHealth Suisse Website losgelöst. Der neue Auftritt ist nun aufgeschaltet. Wir hoffen, er gefällt.

weiterzu Meldung: Webauftritt patientendossier.ch neu lanciert

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) ist in der Wahrnehmung der beteiligten Akteure auf guten Wegen. In den durchgeführten Interviews habe die «überwiegende Mehrheit der befragten Personen» gesagt, die Umsetzung des Bundesgesetzes sei «auf Kurs», schreibt das vom BAG mit der Evaluation beauftragte Beratungsunternehmen socialdesign in einem ersten Bericht. An der erfolgreichen formalen Umsetzung bis zum 14. April 2020 (akutsomatische Spitäler, Rehakliniken, Psychiatrien) und 14. April 2022 (Geburtshäuser, Pflegeheime) werde kaum gezweifelt. Laut socialdesign stellt sich einzig die Frage, ob alle Leistungserbringer bis zum Ende der jeweiligen Übergangsphase technisch für die Implementation des EPDG bereit sein werden. Dies, weil der Aufwand für den Anschluss ans EPD teilweise unterschätzt werde.

weiterzu Meldung: Erster Evaluationsbericht sieht das elektronische Patientendossier auf Kurs

Letzte Änderung 05.01.2018