Aktuell

Obwohl für die Kantone aus dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) keine verpflichtenden Aufgaben resultieren, begleiten diese in der von ihnen definierten Rolle den Aufbau der Stammgemeinschaften und Gemeinschaften in Ihrer Region. In der aktualisierten Übersicht können Sie sich über den Verlauf der Arbeiten in den verschiedenen Kantonen informieren.

weiterzu Meldung: Aktualisierte Übersicht zu den kantonalen Aktivitäten zum elektronischen Patientendossier

Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung haben sich die Spitalverbunde St. Gallen mit dem Kantonsspital St.Gallen (KSSG), die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (SR RWS), das Spital Linth und die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT), sowie die Geriatrische Klinik St.Gallen AG (GK) und das Ostschweizer Kinderspital (OKS) für den Anschluss an die Stammgemeinschaft XAD entschieden, die bereits die Regionen Zürich, Bern, Schaffhausen und Zug abdeckt. Der Trägerverein XAD und die cantosana AG haben für den Aufbau und den Betrieb der Stammgemeinschaft XAD die nicht gewinnorientierte Betriebsgesellschaft axsana AG gegründet, an der sie jeweils zur Hälfte die Aktien halten. Die Interessen der Leistungserbringer und der Kantone werden in der axsana AG gebündelt damit eine gemeinsame Plattform für die Kommunikation und den Datenaustausch etabliert werden kann.

weiterzu Meldung: Die St. Galler Spitäler schliessen sich der Stammgemeinschaft XAD an

Nach den im Frühling erschienenen Erklärfilmen «Wie sicher ist das EPD?» und «Das EPD für die ganze Familie» stehen nun zwei weitere Clips zur Verfügung. Im Clip «Mehrere Erkrankungen – ein EPD» wird gezeigt, wie das elektronische Patientendossier im Falle des an mehreren Erkrankungen leidenden Hannes Hofer den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Gesundheitsfachpersonen erleichtert, und er selber besser über seine Krankheiten informiert ist. Das zweite Video «Wie wird das Zugriffsrecht erteilt?» erklärt das Zusammenspiel der Zugriffsrechte und den Vertraulichkeitsstufen und zeigt anhand von Beispielen deren konkreten Anwendung. Die Filme dürfen mit Quellenhinweis für die eigene Kommunikation gerne verwendet werden.

weiterzu Meldung: Zwei weitere Clips zum EPD wurden realisiert

Seit dem Inkrafttreten der rechtlichen Grundlagen zum EPD im April 2017 zeigten sich im Laufe der Umsetzung stellenweise Lücken, Unklarheiten oder Fehler in den technischen Vorgaben. Vor allem dank den Projectathon-Testanlässen konnten diese Mängel entdeckt und beseitigt werden. Um den Überblick über die aktuellen und früheren Versionen zu bewahren, sind diese nun gesammelt auf einer Seite von eHealth Suisse verfügbar. Unter anderem sind dort auch die neusten Entwürfe der revidierten Anhänge der EPDV-EDI zu finden. Die Seite wird aktuell gehalten. Wer zudem über die laufenden technischen Diskussionen informiert sein will, kann der Googlegruppe zum EPD-Projectathon beitreten. Senden Sie dazu eine Anfrage an die Gruppen-Manager.

weiterzu Meldung: Alle relevanten Spezifikationen auf einen Blick

51. Newsletter eHealth Suisse

Die 51. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

weiterzu Meldung: 51. Newsletter eHealth Suisse

Im Rahmen der Einführung des elektronischen Patientendossiers, kurz EPD genannt, wurde im letzten Frühling eine viersprachige Webseite (d/f/i/e) unter www.patientendossier.ch resp. www.dossierpatient.ch, www.cartellapaziente.ch sowie www.patientrecord.ch realisiert. Bisher war der Auftritt der EPD-Website in die Website von eHealth Suisse integriert und enthielt nur minimale Informationen über das EPD. Um auf den schweizweiten Einführungstermin hin die Bevölkerung und die Gesundheitsfachpersonen umfassend über das elektronische Patientendossier informieren zu können, wurde die Website weiter ausgebaut und von der eHealth Suisse Website losgelöst. Der neue Auftritt ist nun aufgeschaltet. Wir hoffen, er gefällt.

weiterzu Meldung: Webauftritt patientendossier.ch neu lanciert

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) ist in der Wahrnehmung der beteiligten Akteure auf guten Wegen. In den durchgeführten Interviews habe die «überwiegende Mehrheit der befragten Personen» gesagt, die Umsetzung des Bundesgesetzes sei «auf Kurs», schreibt das vom BAG mit der Evaluation beauftragte Beratungsunternehmen socialdesign in einem ersten Bericht. An der erfolgreichen formalen Umsetzung bis zum 14. April 2020 (akutsomatische Spitäler, Rehakliniken, Psychiatrien) und 14. April 2022 (Geburtshäuser, Pflegeheime) werde kaum gezweifelt. Laut socialdesign stellt sich einzig die Frage, ob alle Leistungserbringer bis zum Ende der jeweiligen Übergangsphase technisch für die Implementation des EPDG bereit sein werden. Dies, weil der Aufwand für den Anschluss ans EPD teilweise unterschätzt werde.

weiterzu Meldung: Erster Evaluationsbericht sieht das elektronische Patientendossier auf Kurs

Letzte Änderung 05.01.2018