Archiv News

Der IHE-Connectathon (von Connectivity Marathon) ist ein jährlicher Test-Grossanlass der Vereinigung für mehr Interoperabilität im Gesundheitswesen, IHE Europe. Am kommenden IHE-Connectathon vom 16. bis 20. April 2018 in Den Haag wird während der ganzen Woche ein EPD-Projectathon angeboten. Während in den ersten beiden Tagen dieser EPD-Testwoche vor allem die internationalen IHE-Profile des EPD getestet werden, stehen von Mittwoch bis Freitag die Schweiz-spezifischen Profile und Gruppentests im Vordergrund. Anmelden für Connectathon und Projectathon kann man sich ab 1. Dezember 2017 bis 9. Februar 2018 direkt bei IHE Europe. Hilfestellungen zur Anmeldung und weitere Informationen zum Anlass finden Sie auf der Seite von eHealth Suisse.

weiterzu Meldung: Das EPD zu Gast am IHE-Connectathon in Den Haag im April 2018: Anmeldefrist verlängert bis 9. Februar 2018

Die dezentrale Umsetzung des elektronischen Patientendossiers EPD hat zur Folge, dass sich in vielen Kantonen und zukünftigen EPD-Gemeinschaften derzeit die gleichen Fragen stellen: Wie führen wir das EPD in den Alltag der Gesundheitsfachpersonen ein? Wie motivieren wir die Patientinnen und Patienten zur Teilnahme? Wie ist mit ethisch schwierigen Fragen umzugehen? Der Kanton Genf führt seit einigen Jahren mit MonDossierMédical ein Projekt, das bereits sehr viele Elemente des EPD umsetzt und somit wertvolle Erfahrungen mit digitalen Patientendossiers gesammelt hat. eHealth Suisse hat deshalb eine Umsetzungshilfe erarbeitet, in der die Genfer Erfahrungen festgehalten und Hinweise für andere EPD-Umsetzer beschrieben werden (deutsche Version der Umsetzungshilfe folgt Mitte Januar). An einem Informationsanlass am Dienstag, 30. Januar 2017, von 14 bis 17.30 Uhr im Campus Biotech in Genf wird das Dokument vorgestellt und erläutert. Alle Beiträge der Veranstaltung werden simultan übersetzt (Französisch-Deutsch).

weiterzu Meldung: Informationsanlass und Umsetzungshilfe: Erfahrungen aus dem Projekt „Mon Dossier Médical“

In allen Versorgungsregionen wird intensiv am Aufbau des elektronischen Patientendossiers gearbeitet. Der Bund seinerseits wird die Arbeiten an den notwendigen zentralen Diensten demnächst abschliessen. Angeboten wird das EPD in Zukunft von dezentralen „Stammgemeinschaften“ oder „Gemeinschaften“. Die Kommunikation zwischen diesen Organisationen ist komplex. Vieles muss für die Schweiz neu entwickelt werden. Nach dem Testanlass vom September 2017 (EPD-Projectathon) wurde deutlich, dass die technische Vernetzung weniger weit ist als erwartet. Deshalb wird das Ausführungsrecht zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier erst angepasst, wenn alle technischen Konzepte funktionieren. Somit kann die Zertifizierung von (Stamm-) Gemeinschaften erst im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen. Am geplanten Einführungstermin im Frühjahr 2020 wird festgehalten, weil des EPD von allen Akteuren schrittweise aufgebaut und laufend getestet wird. Bund und Kantone werden die Arbeiten eng verfolgen, damit sie bei allfälligen Verzögerungen rasch reagieren können.

weiterzu Meldung: Der EPD-Aufbau läuft – bei der Technik sind Anpassungen notwendig

Die EPD-Broschüre für Patienten ist da

eHealth Suisse hat ein neues Kommunikationsmittel zum elektronischen Patientendossier erarbeitet. Ab sofort steht eine Broschüre für die Bevölkerung zum Download bereit. Sie zeigt die Vorteile des EPD auf, erklärt, wie das EPD funktioniert und aufgebaut ist. Diverse Fallbeispiele illustrieren zudem konkrete Anwendungen des EPD. Ein Kapitel widmet sich dem Thema Datensicherheit und der sicheren Identifizierung. Vorderhand ist die Broschüre nur online und auf Deutsch verfügbar. Die gedruckte sowie die französische und italienische Versionen folgen Anfang 2018. Ebenso per Anfang 2018 wird die Broschüre für die Gesundheitsfachpersonen bereitstehen. Diese erläutert die Vorteile, Funktionen und Anwendungsfälle des EPD aus Sicht der Behandelnden.

weiterzu Meldung: Die EPD-Broschüre für Patienten ist da

Der Leitfaden für Bildungsverantwortliche ist eine Orientierungshilfe für Personen, die das vielfältige Thema eHealth in ihre Lehrpläne einbauen wollen. Er beinhaltet eine Übersicht zu den wichtigsten Themenfeldern, formuliert Lernziele und bietet eine Zusammenstellung von weiterführenden Quellen. Nun ist der Leitfaden aktualisiert worden. Inhalte rund um das Thema elektronisches Patientendossier rückten stärker in den Fokus. Ein weiterer neuer Schwerpunkt wurde auf die aktuellen Trends und (inter)nationalen Entwicklungen gesetzt. Die Broschüre kann kostenlos bei eHealth Suisse bezogen werden.

weiterzu Meldung: eHealth-Themen in der Aus- und Weiterbildung: Aktualisierter Leitfaden

Je konkreter die Umsetzung des EPD wird, desto konkreter werden auch die Fragen, die sich dazu stellen. Vor allem die zukünftigen Gemeinschaften wollen wissen, wie die Vorgaben aus dem Gesetz und dem Ausführungsrecht zum EPDG in der Praxis zu verstehen sind. Die gesammelten Fragen und Antworten stehen auf der Webseite von eHealth Suisse zur Verfügung. Zu beachten gilt: Die abschliessende Beurteilung, ob eine Umsetzungslösung den Vorgaben des EPD entspricht, kommt den Zertifizierungsstellen zu. Sie wird bei der Zertifizierung über die Konformität entscheiden. Die Fragen und Antworten sind deshalb nicht verbindlich und wie die Umsetzungshilfen oder Factsheets von eHealth Suisse zu verstehen: als Unterstützung für die Umsetzung des EPD.

weiterzu Meldung: Fragen und Antworten zum elektronischen Patientendossier

Eine der konkreten Fragen, die sich bei der Umsetzung des EPD gestellt hat, ist jene nach den sogenannten «Hilfspersonen»: Personen, die nicht unter die Definition der «Gesundheitsfachperson» nach EPDG fallen, aber unter der Verantwortung einer solchen handeln. Beispielsweise können das Praxisassistentinnen sein, die im Auftrag einer Ärztin Dokumente im EPD ablegen oder aus dem EPD aufrufen. Was für technische und organisatorische Voraussetzungen diese Möglichkeit erfordert, aber auch, was dies aus Sicht des Patienten bedeutet, wird in einem neuen Faktenblatt erläutert.

weiterzu Meldung: Neues Factsheet: Einsatz von Hilfspersonen beim EPD

Die Leistungserbringer des Kantons Neuenburg sowie der Informatikdienst der Gesundheitsinstitutionen und der Kanton haben sich am 7. Dezember 2017 zu zwei Vereinen zusammengeschlossen: Die „Stammgemeinschaft elektronisches Patientendossier Neuenburg“ vereint die Gesundheitsfachpersonen, wie sie im EPDG definiert sind. Der „Trägerverein elektronisches Patientendossier Neuenburg“ ist die operative Einheit, die den Aufbau und den Betrieb der Stammgemeinschaft sicherstellt.

Ebenso im Dezember hat der Kanton Luzern den Verein eHealth Zentralschweiz (Verein eHZ) gegründet. Daran anschliessen können sich alle interessierten Leistungserbringer und -verbände sowie Kantone in der Versorgungsregion Zentralschweiz. Der Verein eHZ versteht sich als Kompetenz-Zentrum, der seine Mitglieder bei der Umsetzung des EPDG unterstützt und eHealth-Anwendungen fördert.

weiterzu Meldung: Neue Vereine in den Kantonen zur Umsetzung des EPDG gegründet

Die Vision der „Strategie eHealth Schweiz 2.0“ ist, das Gesundheitssystem durch die digitale Vernetzung qualitativ besser, sicherer und effizienter zu machen. Der Strategieentwurf für den Zeitraum 2018 bis 2022 wurde zwischen dem 18. September und dem 10. Dezember 2017 öffentlich angehört. Die Anhörung stiess mit 55 eingegangen Stellungnahmen auf reges Interesse. Diese werden nun ausgewertet. Ziel ist es, die überarbeitete Version im März durch den Dialog Nationale Gesundheitspolitik verabschieden zu lassen. Bis Ende 2018 werden gemeinsam mit den relevanten Akteuren die konkreten Massnahmen für die Zielerreichung erarbeitet und dem Bundesrat sowie der Plenarversammlung der GDK zur Genehmigung unterbreitet.

weiterzu Meldung: Die Anhörung zur Strategie eHealth Schweiz 2.0 ist beendet

46. Newsletter eHealth Suisse

Die 46. Ausgabe des Newsletters von eHealth Suisse ist erschienen.

weiterzu Meldung: 46. Newsletter eHealth Suisse

Letzte Änderung 05.01.2018