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54. Newsletter eHealth Suisse

Die 54. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

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«Für die Erstellung eines EPD ist die schriftliche Einwilligung der Patientin oder des Patienten erforderlich», so heisst es im Gesetz. Kann man das auch einfacher formulieren? Ja: Das Büro für Leichte Sprache der Pro Infirmis hat die teilweise eher komplizierten EPD-Sachverhalte in «Leichte Sprache» übersetzt. Dieselbe Stelle heisst in ihrer Vorlage schlicht: «Sie möchten ein EPD eröffnen? Dann müssen Sie schriftlich Ja sagen.» Auf Empfehlung des Beirats der Nutzer und Umsetzer hat eHealth Suisse die unverbindliche Vorlage zur Information des Patienten aus der Umsetzungshilfe «Einwilligung zur Eröffnung eines EPD» in Leichte Sprache (Niveau A2) übersetzt, damit auch Menschen mit Lese-Schwierigkeiten das EPD besser verstehen und eine informierte Einwilligung abgeben können. Als weiteren Text in Leichter Sprache (Niveau B1) stellt eHealth Suisse das Booklet «Kurzinformationen für die Bevölkerung» zur Verfügung.

weiterzu Meldung: Die Patienteninformation zum EPD in «Leichte Sprache» übersetzt

Als erstes Ergebnis einer temporären Arbeitsgruppe legt eHealth Suisse Empfehlungen zur Konvertierung von PDF-Dateien beim Hochladen ins EPD vor. Da im EPD nur bestimmte Dateiformate in bestimmten Ausprägungen zugelassen sind, müssen Original-Dokumente vor dem Hochladen teilweise noch in das richtige Format konvertiert werden – im Falle von PDFs in die archivierungssicheren PDF-A1 und –A2. Erfolgt dies manuell durch einzelne Personen oder Einrichtungen, ist dies sehr aufwändig. Erfolgt dies automatisiert, stellen sich jedoch Fragen nach Fehleranfälligkeit und Haftung. Eine temporäre Arbeitsgruppe aus Mitgliedern vom BAG, Stammgemeinschaften, Software-Fachpersonen und eHealth Suisse hat verschiedene Lösungsmöglichkeiten erörtert. Daraus resultiert die kurze Umsetzungshilfe von eHealth Suisse, worin die automatische Konvertierung für alle Zugangsportale empfohlen wird, einhergehend mit der Information der Fachpersonen und Patienten.

weiterzu Meldung: Empfehlungen zur Konvertierung von PDF-Dateien beim EPD-Hochladen

Im schweizerischen Rettungswesen ist die Dokumentation nach wie vor papierbasiert. Die Folgen sind oftmals schlecht leserliche Dokumente und es kann sein, dass während eines Einsatzes auf mehreren Formularen dokumentiert wird, und diese Informationen im Rettungsteam gezielt ausgetauscht werden müssen. Nach der Übergabe des Patienten an die nachbehandelnde Stelle (Notfallaufnahme, etc.) müssen die Informationen in elektronische Systeme übernommen und mit weiteren Informationen ergänzt werden. Vor diesem Hintergrund hat der Verein eCH in Absprache mit eHealth Suisse einen Standard für ein „Elektronisches Rettungsdienstprotokoll“ erarbeitet. Der Standard wurde am 28. November 2018 von eCH verabschiedet. In einem nächsten Schritt wird geprüft, ob der Steuerungsausschuss von Health Suisse den Standard als nationale Empfehlung verabschieden kann.

weiterzu Meldung: Neuer eCH-Standard für ein elektronisches Rettungsdienstprotokoll

Die Regierung des Kantons Nidwalden beantwortete letzthin einen parlamentarischen Vorstoss zur fristgerechten Umsetzung des elektronischen Patientendossiers im Kanton. Dabei schrieb der Kanton in seiner Antwort, dass er bei der Einführung des EPD eine aktive Rolle einnehmen wolle, der Kanton aber zu klein sei, um die Umsetzung des EPDG alleine zu meistern. Weiter sei er auch zu klein, um selber eine Stammgemeinschaft respektive Gemeinschaft zu gründen. Aus diesem Grund ist Nidwalden Gründungsmitglied des Vereins eHealth Zentralschweiz. Der Verein will unter anderem die Vernetzung von regionalen eHealth-Verantwortlichen und -Fachleuten fördern, die EPDG-Umsetzung der Vereinsmitglieder koordinieren und begleiten sowie eHealth-Projekte von gemeinsamem Interesse lancieren. Die Gesundheits- und Sozialdirektion engagiert sich im Vorstand und im Kernteam des Vereins.

weiterzu Meldung: Nidwalden will aktive Rolle beim elektronischen Patientendossier einnehmen

Die Handlungsempfehlungen aus dem ersten Bericht von eHealth Suisse zu mHealth verfolgen unter anderem das Ziel, den Nutzern von mobilen Anwendungen mehr Transparenz im wachsenden und unübersichtlichen App-Markt zu schaffen. Den Anwendern sollen dazu geeignete Tools zur Verfügung gestellt werden. Vor diesem Hintergrund hat eHealth Suisse einen Bericht in Auftrag gegeben, der Lösungsansätze aus elf Ländern dokumentiert. Der Autor empfiehlt unter anderem, die in der Schweiz geplante Selbstdeklaration als Grundlage für App-Empfehlungen weiter voranzutreiben.

weiterzu Meldung: Bericht dokumentiert den Umgang mit mHealth in anderen Ländern von mobilen Anwendungen

Die rechtlichen Grundlagen des Bundes zum elektronischen Patientendossier (EPD) enthalten detaillierte Vorgaben. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sieht vor, diese Vorgaben auf Mitte 2019 in den Anhängen zur Departementsverordnung (EPDV-EDI) in einigen Punkten so zu ergänzen, dass Lücken gefüllt, Unklarheiten bereinigt und Fehler korrigiert werden können. Geplant sind insbesondere die folgenden Änderungen der Zertifizierungsvoraussetzung für EPD-Gemeinschaften: Präzisere Vorgaben an den Datenaustausch mit der ZAS, neue Regeln für die Verwendung des Zertifizierungszeichens, präzisere Anforderungen an die Identifikation von Patienten, präzisierte Anforderungen an das administrative Personal der Gemeinschaften sowie angepasste Vorgaben an den Prozess beim Wechsel der Stammgemeinschaft. Bis zur Inkraftsetzung der revidierten Verordnung gilt jedoch formell die Version, welche am 15. April 2017 in Kraft getreten ist.

weiterzu Meldung: Anpassungen der Zertifizierungsvoraussetzungen für «Gemeinschaften»

Nach den Kantonen Genf, Wallis und Waadt sind nun auch die Kantone Freiburg und Jura offiziell Mitglied beim Verein CARA. Die fünf Kantone haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam als Stammgemeinschaft das elektronische Patientendossier anzubieten. Die Mitgliedskantone von CARA haben sich verpflichtet, den Leistungserbringern und ihrer Bevölkerung, also einem potenziellen Einzugsgebiet von zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, eine gemeinsame eHealth-Plattform zur Verfügung zu stellen. An der Generalversammlung wurde die Absicht bestätigt, die bereits bestehende Zusammenarbeit der Kantone Genf und Waadt mit der Schweizerischen Post AG fortzuführen und ihr die technische Umsetzung der Plattform für alle Mitgliedskantone anzuvertrauen. Im Zeitplan ist vorgesehen, die Plattform Ende 2019 betriebsbereit zur Verfügung zu stellen, sodass die Frist vom 15. April 2020 gemäss EPDG eingehalten werden kann.

weiterzu Meldung: Mit CARA soll das EPD Ende Jahr in fünf Kantonen betriebsbereit sein

53. Newsletter eHealth Suisse

Die 53. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen. eHealth Suisse wünscht frohe Festtage und einen schwungvollen Start in ein erfolgreiches neues Jahr!

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Der Bund kann die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) mit Finanzhilfen für den Aufbau und die Zertifizierung von Gemeinschaften und Stammgemeinschaften unterstützen. Sieben Gesuche von Stammgemeinschaften wurden per Ende November 2018 bewilligt. Beim Bundesamt für Gesundheit sind bisher elf Gesuche eingegangen, ein weiteres ist angekündigt.

weiterzu Meldung: Finanzhilfen für den EPD-Aufbau: Bisher sieben Gesuche bewilligt

Letzte Änderung 05.01.2018