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Am 15. August hat Lukas Engelberger, Regierungsrat BS, am Universitätsspital Basel (USB) im Rahmen einer Medienkonferenz sein persönliches myEPD vorgestellt. Er gab damit für die ersten Kliniken am USB den Startschuss. Dort können bald erste Patientinnen und Patienten nach einem Aufgebot und gezielter Aufforderung ihr EPD eröffnen – die ersten in der Deutschschweiz. Das Pilotprojekt der Nordwestschweiz ist damit die erste umfassende Umsetzung eines Patientendossiers, welche sich an den nationalen Vorgaben orientiert. Die Zertifizierung zur «Stammgemeinschaft» unter dem nationalen EPD ist bis zum gesetzlich verpflichtenden Termin im Frühjahr 2020 vorgesehen. Die Medienkonferenz stiess auf reges Interesse, wie die Berichterstattung in nationalen und regionalen Medien zeigt.

weiterzu Meldung: Erstes Patientendossier «myEPD» in der Nordwestschweiz eröffnet

Der Regierungsrat und die Zuger Leistungserbringer haben im Rahmen der Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) gemeinsam entschieden, sich einer bestehenden Lösung anzuschliessen: Der Kanton Zug beteiligt sich an der von den Kantonen Zürich und Bern getragenen Cantosana AG, der Trägerorganisation der Stammgemeinschaft Axsana AG». Eigentümer der Axsana AG sind über die Cantosana AG zu 50 Prozent die öffentliche Hand und über den Trägerverein XAD zu 50 Prozent die Leistungserbringerverbände. Auch der Kanton Zug wird sich als Aktionär an der Cantonsana AG und sich mit einer Anschubfinanzierung am Aufbau der technischen Plattform beteiligen. Als Nächstes wird die IT-Infrastruktur der Stammgemeinschaft gemäss dem Bundesgesetz weiter aufgebaut und ab 2020 betrieben.

weiterzu Meldung: Kanton Zug schliesst sich der Stammgemeinschaft Axsana an

Vom 17. bis 21. September 2018 findet in Bern zum zweiten Mal der EPD-Projectathon statt. Das Interesse an der Testwoche ist gross: Bis zum Anmeldeschluss haben sich 24 Firmen mit insgesamt knapp 100 Mitarbeitenden für den Projectathon angemeldet. Das sind deutlich mehr als letztes Jahr, als 16 Firmen dabei waren. Wer als Besucherin oder Besucher Einblick in den EPD-Projectathon erhalten will, kann sich ab sofort für eine geführte Tour auf Deutsch oder Französisch anmelden. Ausserdem steht der Social Event am Mittwochabend der Testwoche allen interessierten Personen offen, die sich offline mit den Projectathon-Teilnehmenden vernetzen wollen.

weiterzu Meldung: EPD-Projectathon 2018 mit deutlich höherer Beteiligung als im Vorjahr

Schutz & Rettung Zürich hat zusammen mit den Verbänden im Rettungswesen und beteiligten Fachgesellschaften ein Austauschformat für das Rettungsdienstprotokoll erarbeitet. In der Folge wurde die neue Spezifikation bei eCH als Standard eingereicht. Die Konsultation von eCH zum Rettungsdienstprotokoll (eCH-0207) läuft bereits und dauert bis zum 7. Oktober 2018. Wir möchten Sie um eine Überprüfung dieser Arbeit und um sachdienliche Ergänzungen und Korrekturen auf dem offiziellen Konsultationsweg bitten.

weiterzu Meldung: eCH lässt Austauschformat für das Rettungsdienstprotokoll anhören

Mit der Lancierung der neuen Website zum elektronischen Patientendossier (EPD) wurde angestrebt, diese barrierefrei und gemäss den Konformitätsbedingungen der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 zu gestalten. Für den Aufbau der Website www.patientendossier wurde von Beginn weg die Zusammenarbeit mit der Stiftung «Zugang für alle» gesucht. Diese hat nun nach erfolgreichem Accessability Audit der Website das Label der Konformitätsstufe AA erteilt.

weiterzu Meldung: Website zum EPD für ihren barrierefreien Zugang ausgezeichnet

Die Arbeitsgruppe mHealth hat im März 2018 ein Dokument verabschiedet, welches Empfehlungen zu technischen Standards enthält, mit welchen mHealth Applikationen an das elektronische Patientendossier (EPD) angeschlossen werden können. Die Empfehlungen wurden von Experten mit langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet verfasst. Das Empfehlungsdokument wird vom 11. Juni bis 3. September 2018 angehört. Interessierte Akteure können einen Anhörungslink unter info@e-health-suisse.ch anfordern.

weiterzu Meldung: Anhörung zu den Empfehlung zur Nutzung von technischen Normen im Bereich mHealth

Die Eröffnung eines elektronischen Patientendossiers (EPD) ist für die Patientinnen und Patienten freiwillig. Ihre Einwilligung ist deshalb ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum EPD. Zuständig für das Einholen dieser informierten Einwilligung sind die Stammgemeinschaften. Die neue Umsetzungshilfe von eHealth Suisse, «Einwilligung zur Eröffnung eines EPD», unterstützt sie in diesem Prozess. Sie zeigt die rechtlichen Anforderungen auf und formuliert Empfehlungen zum Ablauf, den Rollen und den Hilfsmitteln. Ausserdem finden sich darin unverbindliche Vorlagen für die Patienteninformation und das Einwilligungsformular.

weiterzu Meldung: Neue Umsetzungshilfe «Einwilligung zur Eröffnung eines EPD» mit Vorlagen

Seit dem 1. Juni können sich interessierte Firmen für den EPD-Projectathon im September in Bern anmelden. Zur Vorbereitung auf die Einführung des EPD empfiehlt sich eine Teilnahme am Projectathon für alle Anbieter von eHealth-Lösungen, welche in einer EPD-Gemeinschaft zum Einsatz kommen werden, unbedingt. Dazu gehören auch die Hersteller der sogenannten Primärsysteme wie Klinik- oder Praxisinformationssysteme, die ans EPD-System angebunden werden. Das Anmeldefenster ist bis am 30. Juni 2018 geöffnet -- Anmeldefrist verlängert bis 31. Juli 2018.

weiterzu Meldung: Das Anmeldefenster für den Projectathon 2018 ist eröffnet -- Anmeldefrist verlängert bis 31. Juli 2018

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) ist für alle Akteure eine grosse Herausforderung. Bund und die Kantone verfolgen die Arbeiten aufmerksam, damit bei allfälligen Verzögerungen rasch reagiert werden kann. Der Steuerungsausschuss von eHealth Suisse (Bund/Kantone) hat an seiner Sitzung vom Mai 2018 den Stand der Arbeiten zur Kenntnis genommen. Er ist sich bewusst, dass der Aufbau der schweizweit vernetzten Infrastruktur oder das Etablieren von zertifizierten Stammgemeinschaften in den Versorgungsregionen aufwändig und komplex ist. Er kommt dennoch zum Schluss, dass am Einführungstermin „Mitte April 2020“ festgehalten werden kann. Gleichzeitig ruft der Steuerungsausschuss von eHealth Suisse dazu auf, dass die Gesundheitseinrichtungen, die Stammgemeinschaften sowie die Anbieter von EPD-Plattformen und Primärsystemen ihre Arbeiten ungebremst vorantreiben.

weiterzu Meldung: Einführung des elektronischen Patientendossiers bleibt anspruchsvoll

Bei Gesundheits-Apps müssen sich Entwickler früh fragen, ob es sich bei Ihrem Produkt um ein Medizinprodukt handelt und welche Vorschriften sie einzuhalten haben. Um Entwickler bei diesem Prozess zu unterstützen, hat eHealth Suisse mit der Arbeitsgruppe mHealth einen Leitfaden verabschiedet. Dieser leistet praktische Hilfestellung zur Unterscheidung von Lifestyle-, Wellness- und Medizinprodukten und für die Vorbereitung und Durchführung des Zertifizierungsprozesses als Medizinprodukt. Zum Leitfaden wurden auch Checklisten erarbeitet, die Entwickler mit konkreten Fragestellungen unterstützen sollen, ein sicheres und konformes Medizinprodukt zu entwickeln. Da sich sowohl der Leitfaden als auch die Checkliste an Entwickler richten, hat sich eHealth Suisse dazu entschieden die Dokumente ins Englische übersetzen zu lassen. Diese werden Ende Sommer vorliegen.

weiterzu Meldung: Leitfaden und Checklisten zur sicheren Entwicklung einer Gesundheits-App verfügbar

Letzte Änderung 05.01.2018