Aktuell

53. Newsletter eHealth Suisse

Die 53. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen. eHealth Suisse wünscht frohe Festtage und einen schwungvollen Start in ein erfolgreiches neues Jahr!

weiterzu Meldung: 53. Newsletter eHealth Suisse

Der Bund kann die Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) mit Finanzhilfen für den Aufbau und die Zertifizierung von Gemeinschaften und Stammgemeinschaften unterstützen. Sieben Gesuche von Stammgemeinschaften wurden per Ende November 2018 bewilligt. Beim Bundesamt für Gesundheit sind bisher elf Gesuche eingegangen, ein weiteres ist angekündigt.

weiterzu Meldung: Finanzhilfen für den EPD-Aufbau: Bisher sieben Gesuche bewilligt

Spitäler, Rehakliniken und Geburtshäuser müssen ab Mitte April 2020 in der Lage sein, behandlungsrelevante Dokumente im elektronischen Patientendossier (EPD) abzulegen. Damit dies möglich ist, müssen viele Akteure zeitgerecht ihren Beitrag leisten. Der aktualisierte Einführungsplan von eHealth Suisse und dem BAG dokumentiert den Stand der Arbeiten und weist die zentralen Herausforderungen aus. Dazu gehören finanzierbare Identifikationsmittel, das Finalisieren der technischen Spezifikationen, genügend Ressourcen in den (Stamm-)Gemeinschaften, die Vorarbeiten in den stationären Einrichtungen oder der rechtzeitige Beginn der notwendigen Zertifizierungsverfahren. Bund und Kantone gehen davon aus, dass am Einführungstermin «Mitte April 2020» festgehalten werden kann. Sie rufen aber alle Akteure auf, ihre Arbeiten voranzutreiben.

weiterzu Meldung: EPD-Einführung: Ambitiöses Zusammenspiel von vielen Akteuren

Bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) hat der Gesetzgeber viele Prozess- und Organisationsthemen nicht reguliert und einen relativ grossen Freiraum gelassen. Gewisse Themen haben eine datenschutzrechtliche Relevanz und fallen entweder unter der Aufsicht des eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) oder des kantonalen Datenschutzverantwortlichen. Welche Stelle verantwortlich ist und welches Datenschutzgesetz somit zur Anwendung kommt, hängt mit der Institution zusammen, die Personendaten bearbeitet. Das nachfolgende Faktenblatt hilft die Frage nach der Zuständigkeit und dem anwendbaren Recht im Bereich des elektronischen Patientendossiers zu beantworten.

weiterzu Meldung: Neues Factsheet zur datenschutzrechtlichen Zuständigkeit im EPD

Mit der «Strategie eHealth Schweiz 2.0» wollen Bund und Kantone die Digitalisierung im Gesundheitswesen verstärkt fördern. Im Vordergrund steht die Einführung und Verbreitung des elektronischen Patientendossiers. Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsfachpersonen sollen künftig digital vernetzt sein, Informationen entlang der Behandlungskette elektronisch austauschen und erfasste Daten mehrfach verwenden können. Nach der Zustimmung durch die Kantone im November 2018 hat auch der Bundesrat die neue Strategie an seiner Sitzung vom 14. Dezember 2018 verabschiedet. Die Strategie eHealth Schweiz 2.0 löst diejenige von 2007 ab und läuft bis 2022.

weiterzu Meldung: Neue eHealth-Strategie von Bund und Kantonen

Die Offene Plattform aller Akteure ist eine Informationsveranstaltung für Organisationen und deren VertreterInnen, die sich regelmässig mit dem EPD oder eHealth befassen und sich über den Stand der Arbeiten informieren und austauschen möchten. Der nächste Anlass findet am 5. Juni 2019 in Bern statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Da die Platzzahl beschränkt ist, bitten wir Sie sich bei Interesse über unser Anmeldetool verbindlich anzumelden.

weiterzu Meldung: EPD-Einführung: Offene Informations-Plattform für alle Interessenten

Der IHE-Connectathon ist ein jährlicher Test-Grossanlass der Vereinigung für mehr Interoperabilität im Gesundheitswesen, IHE Europe. Am kommenden IHE-Connectathon vom 8. bis 12. April 2019 im französischen Rennes wird während der ganzen Woche ein EPD-Projectathon angeboten – wie bereits vergangenen Frühling in Den Haag. Die Anmeldung ist von Ende November bis Mitte Januar 2019 möglich. Achtung: Die Plätze sind beschränkt, eine rasche Registrierung lohnt sich also. Getestet werden können alle EPD-Profile. Den Link zur Anmeldung und weitere Informationen zum Anlass finden Sie auf unserer Webseite.

weiterzu Meldung: Jetzt anmelden: EPD-Projectathon am IHE-Connectathon in Rennes

52. Newsletter eHealth Suisse

Die 52. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

weiterzu Meldung: 52. Newsletter eHealth Suisse

Damit die EPD-Besitzer ihre Gesundheitsdaten aus mobilen Geräten oder Apps ohne grossen Implementierungsaufwand ins EPD einstellen können, hat eHealth Suisse Empfehlungen zu technischen Standards und Normen für den Bereich mHealth verabschiedet. Zuvor hatten zwanzig Organisationen in einer öffentlichen Anhörung im Sommer 2018 ihre Stellungnahmen abgegeben. Diese wurden ausgewertet und flossen in die Überarbeitung des Dokumentes ein. Sie finden nun den aktuellen Empfehlungen auf unserer Website.

weiterzu Meldung: Neue Empfehlungen zur Nutzung von technischen Standards in mHealth

Damit die Schweiz im internationalen Austausch medizinischer Daten kein abgeschlossenes System baut, verfolgt eHealth Suisse seit vielen Jahren die eHealth-Aktivitäten auf europäischer Ebene und wirkte bisher aktiv in diversen Projekten mit. Nun hat die EU-Kommission aber mitgeteilt, dass die Schweiz nicht mehr in den europäischen eHealth-Koordinationsgremien mitarbeiten darf. Begründet wird dies mit der seit 2013 im EU-Raum geltenden Richtlinie zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung. Diese gibt den Patienten das Recht, sich überall in der EU von einer Gesundheitsfachperson behandeln und die Kosten erstatten zu lassen. Weil die europäische eHealth-Koordination an dieser Richtlinie angehängt ist und die Schweiz diese nicht übernommen hat, sei eine Mitarbeit nicht mehr möglich, teilte die EU-Kommission mit. Der Bund und eHealth Suisse haben den Beschluss zur Kenntnis genommen und prüfen jetzt das weitere Vorgehen.

weiterzu Meldung: Die EU schliesst die Schweiz aus der europäischen eHealth-Koordination aus

Letzte Änderung 05.01.2018