EPD-Zusatzdienste

Interoperabilität von EPD-nahen Anwendungen

Mit dem elektronischen Patientendossier (EPD) können Ärzte, Apotheker, Pflegende oder Therapeuten die wichtigsten Informationen einer Patientenbehandlung auf einer Austauschplattform ablegen. Mit dem Einverständnis der Patienten können andere Gesundheitsfachpersonen anschliessend diese Unterlagen online abrufen. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Behandelnden rasch Zugang haben zu den wichtigsten Informationen ihrer Patienten. Neben dieser «ungerichteten Kommunikation» haben Gesundheitsfachpersonen auch das Bedürfnis, mit dem Einverständnis der Patienten Berichte, Befunde oder Überweisungen direkt mit anderen Behandelnden digital auszutauschen («gerichtete Kommunikation»). In diesem Zusammenhang ist die Rede von «EPD-nahen Anwendungen» oder «EPD-Zusatzdiensten».

Anhörung zu den Empfehlungen für die EPD-nahen Zusatzdienste

Das Dokument «Interoperabilität von EPD-nahen Zusatzdiensten - Empfehlungen für die gerichtete Kommunikation» wurde in der Arbeitsgruppe «Zusatzdienste» von eHealth Suisse erarbeitet. Es enthält Vorschläge für die schweizweite Interoperabilität von EPD-nahen Anwendungen, insbesondere die gerichtete Kommunikation zwischen Gesundheitseinrichtungen, welche Teil einer EDP-Gemeinschaft sind. Die Anhörung dazu dauert vom 22. Juli bis am 27. September 2019. Den Zugang zum Online-Fragebogen für die Anhörung können Sie bei der Geschäftsstelle von eHealth Suisse einfordern. Bitte geben Sie in Ihrem Mail an, in welcher Sprache (Deutsch, Französisch) Sie Ihre Eingaben machen möchten.

Letzte Änderung 06.08.2019