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60. Newsletter eHealth Suisse

Die 60. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

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Der Steuerungsausschuss von eHealth Suisse hat das überarbeitete Dokument «Interoperable Zusatzdienste von (Stamm-)Gemeinschaften» genehmigt. Es enthält sieben Empfehlungen für die Umsetzung einer schweizweit interoperablen gerichteten Kommunikation zwischen Gesundheitsfachpersonen. An der öffentlichen Anhörung im Sommer 2019 hatten sich 56 Organisationen grösstenteils zustimmend zum Dokument geäussert. Kritikpunkte wurden in der Auswertung berücksichtigt und in die Empfehlungen eingearbeitet. Die französische Version erscheint im Dezember.

weiterzu Meldung: Nationale Empfehlungen für interoperable Zusatzdienste

Die Bürgerinnen und Bürger können frei wählen, bei welchem Anbieter – einer sogenannten Stammgemeinschaft – sie ein elektronisches Patientendossier eröffnen und führen möchten. Dazu gehört auch das Recht, jederzeit die Stammgemeinschaft zu wechseln. Damit ein solcher Wechsel möglich ist, haben die Stammgemeinschaften gemeinsam in einer temporären Arbeitsgruppe die Migration eines EPD von Anbieter zu Anbieter definiert. Die Ergebnisse sind in der Umsetzungshilfe «Wechsel der Stammgemeinschaft» festgehalten.

weiterzu Meldung: Umsetzungshilfe zum Wechsel der Stammgemeinschaften

Die (Stamm-)Gemeinschaften nutzen eine komplexe Infrastruktur mit IT-Systemen unterschiedlicher Betreiber, die miteinander vernetzt sind. Bei Anpassungen können Fehler auftreten, die dazu führen, dass das Gesamtsystem nicht mehr korrekt funktioniert. Damit die Gemeinschaften diese fehlerhaften Veränderungen rasch feststellen können, wurde die Umsetzungshilfe «Funktionsabnahmen in EPD-Produktivumgebungen» erarbeitet (französische Version liegt im Januar vor), die ein entsprechendes Konzept zur Sicherstellung der Qualität und Interoperabilität des EPD enthält.

weiterzu Meldung: Funktionsabnahmen zur Sicherstellung der Qualität und Interoperabilität des EPD

Das Schulungs-Kit – eine Material- und Ideensammlung, die für die eigenen Schulungen eingesetzt werden können – ist nun auch auf Französisch und Italienisch erhältlich. Sie können es per Mail bei eHealth Suisse bestellen.

weiterzu Meldung: Schulungs-Kit auf Französisch und Italienisch verfügbar

Bund und Kantone haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) zu intensivieren. Sie haben deshalb den bisherigen Steuerungsausschuss von eHealth Suisse zu einem «Programmausschuss Einführung EPD» erweitert, unter anderem mit einer Vertretung der Spitäler. Ein besonderes Augenmerk legt der Programmausschuss auf die Einhaltung der Zeitpläne jener (Stamm-)Gemeinschaften, die zeitgerecht zertifiziert sein wollen. Neu eingeführt wird zudem ein Monitoring der anschlusspflichtigen Spitäler, damit ihre Bereitschaft im Hinblick auf den Einführungstermin beurteilt werden kann.

weiterzu Meldung: Intensivierte Zusammenarbeit für die Einführung des EPD

Der Programmausschuss geht aufgrund der Rückmeldungen der (Stamm-)Gemeinschaften davon aus, dass die meisten (Stamm-)Gemeinschaften im April 2020 zertifiziert sein werden und sich die Spitäler somit fristgerecht anschliessen können (vgl. Einführungsplan und Erläuterungen). Es bleibt dafür aber wenig Zeit. Deshalb ruft er die beteiligten Akteure auf, alle in ihrer Verantwortung liegenden notwendigen Massnahmen zu ergreifen. Mit dem Anschluss der Spitäler ans EPD im Frühjahr 2020 ist die Einführung des EPD nicht abgeschlossen. Vielmehr beginnt mit diesem Datum die Verbreitung und weitere Entwicklung des EPD.

weiterzu Meldung: Zeitplan EPD: Einführungstermin im Frühjahr 2020 als Startschuss

Vom 23. bis 27. September 2019 fand die bereits dritte Ausgabe des Testanlasses «Projectathon» zum elektronischen Patientendossier statt. Die Organisatoren eHealth Suisse, IHE Suisse und BAG zeigen sich im Abschlussbericht zufrieden mit den erzielten Resultaten: Zum ersten Mal konnte eine grössere Anzahl sogenannter Gruppentests durchgeführt werden, bei denen mehrere Testpartner gemeinsam realitätsnahe und komplexe Szenarien durchspielen, beispielsweise das Abrufen eines Dokuments durch eine Gesundheitsfachperson. Insgesamt wurden 280 Tests erfolgreich absolviert.

weiterzu Meldung: Dritter EPD-Projectathon: So viele Gruppentests wie noch nie

Die Umsetzungshilfe «Behandlungsrelevante Informationen» richtet sich an die (Stamm-)Gemeinschaften und ihre angeschlossenen Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsfachpersonen, die für die Umsetzung des EPD zuständig sind. Sie formuliert Empfehlungen, welche Dokumente ins EPD hochgeladen werden sollen (Medikation, Berichte, Diagnosen u.a.). Die Umsetzungshilfe beinhaltet Entscheidbäume für Behandelnde und Patienten, mit deren Hilfe beurteilt werden kann, welche Informationen EPD-relevant sind. Den Stammgemeinschaften wird zudem empfohlen, ihren Patienten Vorlagen in den Bereichen Verfügung, Notfalldaten und Organspende für den EPD-Upload zur Verfügung zu stellen. Eine Wegleitung zum Umgang mit Metadaten und Sortier- und Suchfunktionen rundet das Dokument ab.

weiterzu Meldung: Welche Dokumente gehören ins EPD? Empfehlungen einer neuen Umsetzungshilfe

Um für das EPD zu befähigen, wie es die eHealth-Strategie 2.0 als Ziel formuliert, hat eHealth Suisse ein Schulungs-Kit zusammengestellt. Es handelt sich dabei um eine Material- und Ideensammlung, welche nach eigenen Bedürfnissen zusammengestellt werden kann: Leitfäden, Folien, Arbeitsblätter usw. Zielgruppe sind sogenannte Multiplikatoren, das heisst Vermittler-Organisationen wie Patientenorganisationen und Gesundheitsligen, aber auch Gesundheitseinrichtungen und Fachverbände. Zum Zeitpunkt der EPD-Einführung werden die Unterlagen aufgrund der ersten Schulungs-Erfahrungen aktualisiert. Ihre Rückmeldungen nehmen wir deshalb gerne entgegen. Das Schulungs-Kit bestellen Sie per Mail bei eHealth Suisse. Die französischen und italienischen Übersetzungen folgen im November.

weiterzu Meldung: Schulungs-Kit zum EPD für Multiplikatoren

Letzte Änderung 26.09.2019