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56. Newsletter eHealth Suisse

Die 56. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

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Ab sofort steht auf der EPD-Webseite www.patientendossier.ch ein neues Informations-Tool zum EPD zur Verfügung: Der interaktive Wissens-Check. Darin sind die wesentlichen Informationen zum EPD mit kurzen Clips, Texten und Grafiken zu 10 Themen zusammengefasst und mit Kontrollfragen ergänzt. Der Wissens-Check basiert auf den Inhalten der erforderlichen Patienteninformation und kann so als Instrument zur Selbstaufklärung für die Patientinnen und Patienten dienen (gemäss Empfehlung aus der Umsetzungshilfe «Einwilligung zur Eröffnung eines EPD»). Aber auch für die Aus- oder Weiterbildung zu eHealth kann das Tool nützlich sein. Interessierte Personen und Organisationen dürfen den Wissens-Check zur Ergänzung ihrer Materialien frei verwenden.

weiterzu Meldung: Neuer online Wissens-Check zum EPD: Wie gut kennen Sie das EPD?

Im Hinblick auf den Einführungstermin des elektronischen Patientendossiers (EPD) vom April 2020 gehen die meisten (Stamm-)Gemeinschaften davon aus, dass sie bis zu diesem Zeitpunkt «über die nötigen Zertifizierungen verfügen». Dies schreibt das vom BAG mit der Evaluation beauftragte Beratungsunternehmen socialdesign in ihrem zweiten Bericht. Einige Kantone bezweifeln allerdings, dass alle stationären Einrichtungen rechtzeitig bereit sein werden. Vorbehalte gibt es aus zwei Gründen: Erstens wird vermutet, dass Spitäler sich der Komplexität (noch) nicht bewusst sind und sich daher ungenügend vorbereiten. Zweitens wurde die Frage aufgeworfen, ob die technische Anbindung der Spitäler an die Plattformen der Gemeinschaften in kürzester Zeit möglich sein wird. Laut socialdesign wurde in den geführten Interviews stark auf die noch zu leistende Arbeit hingewiesen – und dass alle involvierten Akteure optimal zusammenarbeiten müssen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

weiterzu Meldung: Zweiter Evaluationsbericht: Das elektronische Patientendossier ist im Zeitplan

Mit dem Release 1.9 ist eine neue Version der «Technischen und Organisatorischen Zertifizierungsvoraussetzungen für Gemeinschaften und Stammgemeinschaften», der sogenannten TOZ, und weiterer Anhänge der EPDV-EDI verfügbar. Dieser Release bildet eine fachlich vollständige Version ab und berücksichtigt die Diskussionen und Rückmeldungen bis nach dem EPD-Projectathon in Rennes. Normativ gültig werden die Dokumente, sobald sie offiziell und unterschrieben vom EDI publiziert werden.

weiterzu Meldung: Neuer Release der TOZ und weiteren Anhängen der EPDV-EDI

Das Grobkonzept beschreibt die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen, um mHealth-Anwendungen ans EPD anzubinden. Im Wesentlichen soll die Anbindung von mHealth-Anwendungen über ein Mobile Access Portal erfolgen, das lokal in die Plattform der Stammgemeinschaften eingebaut wird. Als Standard wurde hierfür FHIR gewählt. Als nächster Schritt wird eHealth Suisse gemeinsam mit dem BAG prüfen, wie und wann die konzeptuellen Arbeiten ins Ausführungsrecht überführt werden können.

weiterzu Meldung: Grobkonzept zur Anbindung von mHealth-Anwendungen

Die diesjährige, bereits dritte Ausgabe des EPD-Projectathons in Bern steht unter einem besonderen Motto: «Last Stop before Certification», letzter Halt vor der Zertifizierung. Denn zum ersten Mal werden die Mitte 2019 offiziell revidierten EPD-Spezifikationen zum Einsatz kommen. Der EPD-Projectathon ist damit die perfekte Vorbereitung für die nahende EPD-Einführung Mitte April 2020. Angesprochen sind aber nicht nur Anbieter von eHealth-Lösungen für EPD-Gemeinschaften, sondern auch Hersteller der sogenannten Primärsysteme wie KIS oder PIS. Anmeldungen sind von 1. Juni bis 30. Juni über die EPD-Referenzumgebung möglich. Ein Webinar am 3. Juni unterstützt interessierte Organisationen beim Anmeldeprozess. Mehr über den Testanlass erfahren Sie in der Projectathon-Broschüre oder mit einem Blick in den Abschlussbericht des vergangenen EPD-Projectathons im Rahmen des IHE-Connectathons in Rennes.

weiterzu Meldung: EPD-Projectathon 2019: Anmeldungen ab 1. bis 30 Juni möglich

Die Aufbauarbeiten für das EPD in den Versorgungsregionen haben im letzten Jahr an Dynamik gewonnen. Alle Akteure haben ihre Arbeiten intensiv vorangetrieben, damit das EPD im Frühjahr 2020 zur Verfügung steht. eHealth Suisse hat die Arbeiten aller Akteure eng begleitet. In den 16 Arbeits- und Koordinationsgruppen wurden offene Fragen geklärt und gemeinsam Resultate erarbeitet, die in Umsetzungshilfen, Faktenblätter und Programmierhilfen festgehalten wurden. Zudem haben Bund und Kantone in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren mit der Strategie eHealth Schweiz 2.0 die Koordination der Digitalisierung über das EPD hinaus angestossen. Einen Rückblick auf die Aktivitäten von eHealth Suisse im Jahr 2018 finden Sie im soeben erschienenen Tätigkeitsbericht.

weiterzu Meldung: Rückblick auf ein intensives Jahr

Neue Umsetzungshilfe zur DSGVO

Mit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 stellte sich die Frage, ob sie auch für Stammgemeinschaften und das EPD Anwendung findet. Zu diesem Zweck hat eHealth Suisse eine Umsetzungshilfe in Auftrag gegeben. Diese erläutert, in welchen Fällen die EU-Datenschutzgesetzgebung ausserhalb der EU zur Anwendung gelangt, was es dabei zu beachten gilt und welche Auswirkungen sich für die Stammgemeinschaften und Gemeinschaften ergeben. Im Weiteren zeigt sie auf, wie sich eine Anwendbarkeit der EU-Datenschutzgesetzgebung unter gewissen Voraussetzungen vermeiden lässt.

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«Digitale Gesundheitskompetenz» beschreibt die Grundfähigkeiten, die notwendig sind, um elektronische Medien für die eigene Gesundheit nutzen zu können. Für die Anwendung des EPD, aber auch für die Nutzung von Gesundheitsapps sind diese Kompetenzen essentiell. Gleich zwei neue Publikationen widmen sich der digitalen Gesundheitskompetenz: Zum einen erstellte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) einen Kurzbericht mit einer Übersicht über den aktuellen Forschungsstand, insbesondere den Erhebungen zur digitalen Gesundheitskompetenz in der Schweiz, und den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen. Zum anderen entstand im Rahmen eines Symposiums zur Frage «Fördert oder erfordert das EPD Gesundheitskompetenz?» ein «White Paper» zuhanden der Stammgemeinschaften mit Empfehlungen, wie sie ein bürgernahes und nutzenorientiertes EPD fördern können. eHealth Suisse hat bei beiden Publikationen mitgewirkt.

weiterzu Meldung: Digitale Gesundheitskompetenz: Literaturstudie und Empfehlungen für Stammgemeinschaften

Damit möglichst die gesamte Bevölkerung der Schweiz über das elektronische Patientendossier (EPD) informiert werden kann, also auch jene Menschen, die weder einer Landessprache noch des Englischen mächtig sind, hat eHealth Suisse in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) die Kurzinformationen zum EPD in die Sprachen Portugiesisch, Albanisch, Serbokroatisch, Spanisch und Türkisch übersetzen lassen. Die Booklets sind auf patientendossier.ch als PDF verfügbar und werden ebenso auf migesplus.ch, dem Portal des SRK für gesundheitliche Chancengleichheit, veröffentlicht.

weiterzu Meldung: Patienteninformationen zum elektronischen Patientendossier in fünf weiteren Sprachen verfügbar

Letzte Änderung 05.01.2018