Aktuell

Das Dokument «Interoperabilität von EPD-nahen Zusatzdiensten - Empfehlungen für die gerichtete Kommunikation» wurde in der Arbeitsgruppe «Zusatzdienste» von eHealth Suisse erarbeitet. Es enthält Vorschläge für die schweizweite Interoperabilität von EPD-nahen Anwendungen, insbesondere die gerichtete Kommunikation zwischen Gesundheitseinrichtungen, welche Teil einer EDP-Gemeinschaft sind. Die Anhörung dazu dauert vom 22. Juli bis am 27. September 2019. Den Zugang zum Online-Fragebogen für die Anhörung können Sie bei der Geschäftsstelle von eHealth Suisse einfordern. Bitte geben Sie in Ihrem Mail an, in welcher Sprache (Deutsch, Französisch) Sie Ihre Eingaben machen möchten.

weiterzu Meldung: Anhörung zu den Empfehlungen für die EPD-nahen Zusatzdienste

Die Zertifizierung der EPD-Gemeinschaften und -Stammgemeinschaften umfasst sowohl organisatorische als auch technischen Aspekte. Die technische Zertifizierung wird dabei in zwei Teile unterteilt. Teil 1 ist die Zertifizierung gegenüber dem Zertifizierungstestsystem (geregelt im «Swiss Interoperability Conformity Assessment Scheme», kurz SIAS [auf Englisch]). Teil 2 ist das Testen von komplexen Anwendungsfällen, kurz KAF. Zu beiden Teilen hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nun präzisierende Dokumente erstellt, die auf der eHealth-Suisse-Webseite publiziert sind. Die übergeordnete «Hilfestellung des BAG zur Zertifizierung nach EPDG» wurde entsprechend aktualisiert und gibt einen Gesamtüberblick über das Zertifizierungsverfahren.

weiterzu Meldung: Hilfestellungen und Präzisierungen des BAG zur Zertifizierung nach EPDG

57. Newsletter eHealth Suisse

Die 57. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

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Der Steuerungsausschuss von eHealth Suisse (Bund/Kantone) hat an seiner Sitzung vom Juni 2019 zur Kenntnis genommen, dass alle für die Einführung des EPD notwendigen Arbeiten laufen und der Einführungstermin von Mitte April 2020 nicht in Frage gestellt werden muss. Unklarheiten bleiben bei der Marktsituation von Identifikationsmitteln für die Bevölkerung, da noch offen ist, welche Angebote bis wann zertifiziert sein werden. Zudem zeichnet sich für die Zertifizierungsstellen die Herausforderung ab, dass fast alle (Stamm-)Gemeinschaften gleichzeitig für Ende 2019 / Anfang 2020 ihre Zertifizierung planen. Hinzu kommt, dass viele Spitäler sehr spät mit den Vorarbeiten begonnen haben und somit eine tiefe Integration des EPD in ihr Klinikinformationssystem in vielen Fällen nicht mehr möglich sein wird. Der Zugang zum EPD muss somit am Anfang über ein Webportal sichergestellt werden.

weiterzu Meldung: Einführung des EPD: Arbeiten laufen, einige Herausforderungen bleiben

Der Vorsteher des Eidg. Departements des Innern hat am 24. Juni 2019 die revidierte Fassung der Verordnung des EDI über das elektronische Patientendossier (EPDV-EDI) und die neuen Fassungen der Anhänge der EPDV-EDI verabschiedet. Im Rahmen dieser Revision wurden einerseits letzte Präzisierungen an den organisatorischen Zertifizierungsvoraussetzungen vorgenommen (Anhang 2 der EPDV-EDI, «TOZ»), andererseits die technischen Vorgaben sowie die Wertebereiche der Metadaten überarbeitet (Anhänge 5, 3 und 9). Zudem hat das EDI die Daten, die die Stammgemeinschaften und Gemeinschaften für das Monitoring des Betriebs des EPD zu liefern haben, festgelegt (Anhang 6). Die revidierte Fassung der EPDV-EDI mit ihren Anhängen tritt auf den 15. Juli 2019 in Kraft und ist bei der Erstzertifizierung zu berücksichtigen. Die neue Fassung der EPDV-EDI sowie der geänderten Anhänge sind unter www.ehealth.admin.ch zu finden.

weiterzu Meldung: Die revidierte Departementsverordnung zum EPD tritt Mitte Juli in Kraft

Über 300'000 Gesundheits-Apps sind auf den beiden grossen App-Stores erhältlich. Das Angebot ist für die Nutzerinnen und Nutzer überwältigend und nicht mehr zu überblicken. Patienten und Gesundheitsfachpersonen haben aber das Bedürfnis, geeignete und vertrauenswürdige Apps zu kennen, damit sie diese nutzen können. Da die App-Stores keine Anforderungen an die publizierten Informationen stellen, sind die Apps häufig ungenügend beschrieben. Um die Transparenz zu verbessern, hat eine Arbeitsgruppe von eHealth Suisse eine Liste von neun übergeordneten Kriterien definiert, die in Zukunft von den App-Anbietern in einer Selbstdeklaration umschrieben werden sollen. Dabei geht es unter anderem darum, wie mit Datenschutz umgegangen wird, ob es sich um ein Medizinprodukt handelt oder wie die Qualität von gemessenen Daten garantiert wird. Auf Basis der Kriterienliste wird jetzt geprüft, wie, wann und von wem die Selbstdeklaration umgesetzt werden kann.»

weiterzu Meldung: Neun Kriterien für mehr Transparenz bei Gesundheits-Apps

Frau Wegmüller und Frau Nussbaum haben eines gemeinsam: Sie besitzen beide ein elektronisches Patientendossier (EPD). Darüber sind eine Apothekerin und eine Notfallärztin sehr froh. Denn beide Fachpersonen hatten dadurch Zugriff auf sehr wichtige Informationen für die Behandlung der Frauen Wegmüller und Nussbaum. Noch handelt es sich nicht um reale Fälle, sondern um die Szenarien unserer beiden neuen Erklärvideos «Im Notfall zur Stelle» und «Die Medikamente im Überblick». Schauen Sie rein. Wir hoffen, sie gefallen. Gerne dürfen Sie die Clips unter Quellenangabe in Ihre eigene Kommunikation einbinden.

weiterzu Meldung: Das EPD zur richtigen Zeit am richtigen Ort: zwei neue Erklärvideos

Sobald die ersten Gemeinschaften und Stammgemeinschaften gemäss EPDG zertifiziert sind, muss für die Bevölkerung transparent sein, wer zum «nationalen Vertrauensraum EPD» gehört. Vor diesem Hintergrund hat eHealth Suisse eine nationale EPD-Dachmarke und ein einheitliches Zertifizierungszeichen erarbeiten lassen und diese beim Institut für Geistiges Eigentum hinterlegt. Die Bildmarke bedeutet, dass es sich um einen vertrauenswürdigen Anbieter handelt, die Verwendung des Zeichens sorgt für Wiedererkennungswert. Ein Handbuch zum Einsatz der Dachmarke, des Zertifizierungszeichens sowie der Kommunikationsbausteine zum EPD beschreibt, wie die zukünftigen (Stamm-)Gemeinschaften und weitere Partner die Marke EPD anwenden dürfen und sollen, um ihr Angebot möglichst transparent und erfolgreich kommunizieren zu können.

weiterzu Meldung: Handbuch zur Verwendung der Dachmarke EPD

Mit der 21. Gesundheitsförderungs-Konferenz soll das Potenzial der Digitalisierung als zusätzliches Instrument der Gesundheitsförderung aufgezeigt werden. Durch die Stärkung der Gesundheitskompetenz können Entscheidungen im Alltag getroffen werden, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Dafür bieten sich zunehmend auch digitale Lösungen an. Die Herausforderung besteht darin, die Gesundheitskompetenz in der breiten Bevölkerung zu fördern und dabei auch die vulnerablen Gruppen aktiv einzubinden. Im Gesamtkontext sind auch Aspekte wie Qualitätskriterien und Datenschutz entscheidende Faktoren. Die Konferenz stellt aktuelle Herausforderungen, Fachgrundlagen, Handlungsoptionen sowie Good-Practice-Beispiele aus verschiedenen Bereichen vor. Das Ziel ist es, den Teilnehmenden aufzuzeigen, wie das Potenzial der Digitalisierung als zusätzliches Gesundheitsförderungsinstrument genutzt werden kann und welche Aspekte es dabei zu berücksichtigen gilt. Notieren Sie sich den 30. Januar 2020 bereits heute.

weiterzu Meldung: Save the Date – Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz zum Technologiewandel in der Gesundheitsförderung am 30. Januar 2020 in Bern

Müssen sich alle Kliniken der Betriebsgesellschaft eines Spitalverbundes derselben (Stamm-)Gemeinschaft anschliessen? – Nein. Die Kliniken können sich so anschliessen, wie es ihrer organisatorischen Struktur am besten entspricht; einzeln oder als Betriebsgesellschaft, bei derselben oder unterschiedlichen (Stamm-)Gemeinschaften. Dieser zusätzliche Aspekt wur-de in den Fallbeispielen des Factsheets «Wer muss ein EPD anbieten?» auf Nachfrage inte-griert. Zudem hat eHealth Suisse das Factsheet «Anbindung von Spitälern ans EPD» zum Factsheet «Anbindung von Gesundheitseinrichtungen ans EPD» erweitert, um allen EPD-pflichtigen Institutionstypen Hilfestellung zu bieten. Ergänzt wurde weiter ein Hinweis auf käuf-liche Adaptoren als Alternative zur EPD-Integration durch IHE-kundige Fachleute.

weiterzu Meldung: Präzisierungen der Factsheets «Wer muss ein EPD anbieten?» und «Anbindung von Spitälern»

Letzte Änderung 05.01.2018