Aktuell

59. Newsletter eHealth Suisse

Die 59. Ausgabe des eHealth Suisse Newsletters ist erschienen.

weiterzu Meldung: 59. Newsletter eHealth Suisse

Bund und Kantone haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) zu intensivieren. Sie haben deshalb den bisherigen Steuerungsausschuss von eHealth Suisse zu einem «Programmausschuss Einführung EPD» erweitert, unter anderem mit einer Vertretung der Spitäler. Ein besonderes Augenmerk legt der Programmausschuss auf die Einhaltung der Zeitpläne jener (Stamm-)Gemeinschaften, die zeitgerecht zertifiziert sein wollen. Neu eingeführt wird zudem ein Monitoring der anschlusspflichtigen Spitäler, damit ihre Bereitschaft im Hinblick auf den Einführungstermin beurteilt werden kann.

weiterzu Meldung: Intensivierte Zusammenarbeit für die Einführung des EPD

Der Programmausschuss geht aufgrund der Rückmeldungen der (Stamm-)Gemeinschaften davon aus, dass die meisten (Stamm-)Gemeinschaften im April 2020 zertifiziert sein werden und sich die Spitäler somit fristgerecht anschliessen können (vgl. Einführungsplan und Erläuterungen). Es bleibt dafür aber wenig Zeit. Deshalb ruft er die beteiligten Akteure auf, alle in ihrer Verantwortung liegenden notwendigen Massnahmen zu ergreifen. Mit dem Anschluss der Spitäler ans EPD im Frühjahr 2020 ist die Einführung des EPD nicht abgeschlossen. Vielmehr beginnt mit diesem Datum die Verbreitung und weitere Entwicklung des EPD.

weiterzu Meldung: Zeitplan EPD: Einführungstermin im Frühjahr 2020 als Startschuss

Vom 23. bis 27. September 2019 fand die bereits dritte Ausgabe des Testanlasses «Projectathon» zum elektronischen Patientendossier statt. Die Organisatoren eHealth Suisse, IHE Suisse und BAG zeigen sich im Abschlussbericht zufrieden mit den erzielten Resultaten: Zum ersten Mal konnte eine grössere Anzahl sogenannter Gruppentests durchgeführt werden, bei denen mehrere Testpartner gemeinsam realitätsnahe und komplexe Szenarien durchspielen, beispielsweise das Abrufen eines Dokuments durch eine Gesundheitsfachperson. Insgesamt wurden 280 Tests erfolgreich absolviert.

weiterzu Meldung: Dritter EPD-Projectathon: So viele Gruppentests wie noch nie

Die Umsetzungshilfe «Behandlungsrelevante Informationen» richtet sich an die (Stamm-)Gemeinschaften und ihre angeschlossenen Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsfachpersonen, die für die Umsetzung des EPD zuständig sind. Sie formuliert Empfehlungen, welche Dokumente ins EPD hochgeladen werden sollen (Medikation, Berichte, Diagnosen u.a.). Die Umsetzungshilfe beinhaltet Entscheidbäume für Behandelnde und Patienten, mit deren Hilfe beurteilt werden kann, welche Informationen EPD-relevant sind. Den Stammgemeinschaften wird zudem empfohlen, ihren Patienten Vorlagen in den Bereichen Verfügung, Notfalldaten und Organspende für den EPD-Upload zur Verfügung zu stellen. Eine Wegleitung zum Umgang mit Metadaten und Sortier- und Suchfunktionen rundet das Dokument ab.

weiterzu Meldung: Welche Dokumente gehören ins EPD? Empfehlungen einer neuen Umsetzungshilfe

An der «Offenen Plattform aller Akteure» können sich alle interessierten Personen über den Stand der Umsetzung des elektronischen Patientendossiers und über die verbleibenden Herausforderungen informieren. Der nächste Anlass findet am Dienstag, 28. Januar 2020, im Eventraum der «Welle 7» in Bern statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Da die Platzzahl beschränkt ist, bitten wir Sie, sich bei Interesse über unser Anmeldetool verbindlich anzumelden.

weiterzu Meldung: Informationsanlass im Januar 2020 zum Stand der EPD-Einführung

Um für das EPD zu befähigen, wie es die eHealth-Strategie 2.0 als Ziel formuliert, hat eHealth Suisse ein Schulungs-Kit zusammengestellt. Es handelt sich dabei um eine Material- und Ideensammlung, welche nach eigenen Bedürfnissen zusammengestellt werden kann: Leitfäden, Folien, Arbeitsblätter usw. Zielgruppe sind sogenannte Multiplikatoren, das heisst Vermittler-Organisationen wie Patientenorganisationen und Gesundheitsligen, aber auch Gesundheitseinrichtungen und Fachverbände. Zum Zeitpunkt der EPD-Einführung werden die Unterlagen aufgrund der ersten Schulungs-Erfahrungen aktualisiert. Ihre Rückmeldungen nehmen wir deshalb gerne entgegen. Das Schulungs-Kit bestellen Sie per Mail bei eHealth Suisse. Die französischen und italienischen Übersetzungen folgen im November.

weiterzu Meldung: Schulungs-Kit zum EPD für Multiplikatoren

Als ergänzendes Kommunikationsmaterial für die Schulungen hat eHealth Suisse die wichtigsten Informationen zum EPD auf einem einzigen Plakat zusammengetragen. Die Gesamtschau «Das elektronische Patientendossier für Ihre Gesundheit» kann in Workshops, aber auch in Praxen, Büros etc. aufgehängt werden. Am Digitaltag vom 3. September 2019 in Chur kam das Plakat zum ersten Mal zum Einsatz. Die Rückmeldungen dazu waren durchwegs positiv. Nun hoffen wir, dass es Ihnen ebenso gefällt. Sie können das «EPD im Überblick» als Plakat im Format A1 auf der EPD-Webseite bestellen und für Ihre eigene Kommunikation einsetzen.

weiterzu Meldung: Die wichtigsten Informationen rund ums EPD auf einen Blick

Die Zahl der auf dem Markt verfügbaren Gesundheits-Apps explodiert. Für allgemeine Anwender und Gesundheitsfachleute ist es schwierig abzuschätzen, welche Apps sie unbesorgt verwenden oder ihren Patienten empfehlen können. Denn die in den App-Stores hinterlegten Beschreibungstexte geben meist ungenügend Auskunft über den Zweck, die Benutzerfreundlichkeit und ob die App den Ansprüchen des Datenschutzes genügt. Deshalb hat eHealth Suisse mit der Arbeitsgruppe mHealth eine Kriterienliste für die Selbstdeklaration der Qualität von Gesundheits-Apps verabschiedet. Diese enthält neun Qualitätskriterien, mit welcher sich jede Gesundheits-App charakterisieren lässt. Die wichtigsten Informationen dazu finden Sie im neuen Faktenblatt, das den ausführlichen und komplexeren Kriterienkatalog kompakt und verständlich zusammenfasst.

weiterzu Meldung: Wie kann ich eine gute Gesundheits-App beurteilen?

eHealth Suisse hat zusammen mit der Arbeitsgruppe «Zusatzdienste» das Dokument «Interoperabilität von EPD-nahen Zusatzdiensten - Empfehlungen für die gerichtete Kommunikation» erarbeitet. Es enthält Empfehlungen für die interoperable, gemeinschaftsübergreifende gerichtete Kommunikation zwischen Gesundheitseinrichtungen, welche Teil einer EDP-Gemeinschaft sind. Die Anhörung dazu dauerte vom 22. Juli bis zum 27. September 2019 und wird aktuell ausgewertet. Am 4. Dezember findet ein Informationsanlass statt, an dem die Resultate der Anhörung vorgestellt werden.

weiterzu Meldung: Informationsanlass zu den EPD-nahen Zusatzdiensten am 4. Dezember in Bern

Letzte Änderung 04.11.2019