Koordinationsorgan Bund-Kantone

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eHealth

Kommt eHealth auf Druck des Auslands bzw. der EU?
Nein. Dass elektronische Prozesse im Leben an Bedeutung gewinnen, ist eine allgemeine Tendenz. Das Gesundheitswesen ist ebenso betroffen, auch einzelne Kantone führen erste Modellversuche mit eHealth durch. Die Schweiz möchte nicht ins Hintertreffen geraten, damit sie die einzelnen Prozesse mitdefinieren und später vielleicht sogar erfolgreich exportieren kann. Ausserdem leben wir gerade in der Schweiz in einer mobilen Gesellschaft. eHealth bietet mit der elektronischen Versichertenkarte eine ID für die Gesundheit, welche die wichtigsten Gesundheitsinfos zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stellt.

Schreibt der Bund/die Regierung in Bern die Strategie vor?
Nein. Verschiedene Akteure sind an eHealth beteiligt. Den ersten Schritt - die elektronische Versichertenkarte - hat das Bundesparlament bestimmt, breit abgestützt durch alle politischen Parteien und Kantonsvertreter. Das Koordinationsorgan Bund-Kantone sorgt aber dafür, dass eHealth gezielt und damit auch kostensparend eingesetzt werden kann. Das koordinierte Vorgehen hilft, dass nicht viele unterschiedliche Regulierungs- und Qualitätsvorschriften entstehen.

Wer ist zuständig für die Einführung von eHealth?
Die Kantone sind zuständig für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und damit auch für eHealth. Laut Bundesverfassung hat der Bund Zuständigkeiten in der sozialen Kranken- und Unfallversicherung und beim Schutz der Gesundheit. Die Kompetenzen sind also geteilt - eHealth ist aber nur sinnvoll, wenn die Einführung gemeinsam und gesamtschweizerisch vorangetrieben wird.

Was ist, wenn ich die elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten bzw. eHealth nicht will?
Bisher ist nur die elektronische Versichertenkarte gesetzlich vorgeschrieben. Sie dient der Vereinfachung und soll deshalb niemanden abschrecken. Das Speichern von persönlichen Daten auf der Karte ist freiwillig. Auch weitere Schritte sind freiwillig oder unterstehen noch der demokratischen Meinungsbildung. Wer Bedenken einbringen will, kann hier noch rechtzeitig aktiv werden. Und schliesslich stellt sich auch die Frage: Wer verweigert sich zum Beispiel noch dem elektronischen Zahlungsverkehr und lässt sich den Lohn bar auszahlen?

Wie gehe ich mit eHealth um, wenn ich keinen Computer habe?
Für die meisten Anwendungen reicht es, einfach die neue Versichertenkarte vorzuweisen. Dazu sind keine Computerkenntnisse nötig. Wer die weiteren Möglichkeiten nutzen will, ohne über einen eigenen Computer zu verfügen, kann eine Vertrauensperson, wie zum Beispiel eine Pflegerin anfragen.

Welches sind die Risiken bei der Einführung von eHealth?
Jede Innovation bringt Chancen und Risiken. Bei eHealth stehen folgende Risiken im Vordergrund: unerlaubter Datenzugriff trotz Datenschutz, Datenflut, schädigende Selbsttherapie, fachliche Überforderung der PatientInnen, nicht bedürfnisorientierte Anwendungen, Abwehrreaktionen gegen die Technik. In der Umsetzung der Strategie werden technische und organisatorische Massnahmen getroffen, um diese Risiken zu minimieren oder auszuschliessen.

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Logo Schweizerische EidgenossenschaftLogo Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren (GDK)

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