Koordinationsorgan Bund-Kantone

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37. Newsletter "eHealth Suisse" (März 2016)

Anhörung zum Ausführungsrecht des EPDG eröffnet

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers rückt näher: Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat die Verordnungen zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in die Anhörung geschickt. Sie regeln die technischen und organisatorischen Vorgaben für den Aufbau und den Betrieb des elektronischen Patientendossiers. Die Anhörung dauert bis am 29. Juni 2016. Alle interessierten Akteure sind eingeladen, die Vorschläge des EDI zu studieren und entsprechende Eingaben zu machen.

Weitere Informationen:

Umsetzungshilfe für die Anbindung der Primärsysteme an EPD-Infrastruktur

Schliessen sich Gesundheitsfachpersonen einer zertifizierten Gemeinschaft oder der Stammgemeinschaft an, sind sie verpflichtet, behandlungsrelevante Daten, die ihre Patientinnen und Patienten frei gegeben haben, im elektronischen Patientendossier (EPD) zugänglich zu machen. Ihre internen Praxis-, Klinik- oder Pflegeinformationssysteme (Primärsysteme) müssen für den strukturierten Datenaustausch definierte Schnittstellen und Nachrichtenformate unterstützen. Dies bedeutet in technischer Hinsicht eine Anbindung der Primärsysteme an die EPD-Infrastruktur. Um Anwender und Hersteller von Primärsystemen bei der Anbindung an die EPD-Infrastruktur (Sekundärsystem) zu unterstützen, hat „eHealth Suisse" ein Mandat für die Erarbeitung einer Umsetzungshilfe vergeben. Diese soll anhand konkreter EPD-Anwendungsfälle Optionen für die technische Integration aufzeigen. Die Umsetzungshilfe wird Ende Sommer 2016 vorliegen.

Weitere Informationen:

Umsetzungshilfe für die Nutzung des ePatientendossiers

Die Einführung des elektronischen Patientendossiers wirft sowohl bei Behandelnden und Patienten Fragen zum Umgang mit dem elektronischen Patientendossier auf. Welche Funktionalitäten bietet das ePatientendossier und wie können diese auf beiden Seiten optimal genutzt werden? Zur Beantwortung dieser Fragen hat „eHealth Suisse" ein Mandat vergeben. Die Umsetzungshilfe soll Patienten und Behandelnden zeigen, welches die grundsätzlichen Funktionen des elektronischen Patientendossiers sind und wie diese optimal genutzt werden können. Ganz konkret soll dies anhand der wichtigsten Anwendungsfälle aufgezeigt werden. Insbesondere das Recht des Patienten, ‚eigene Daten' in sein EPD einzufügen, soll im Detail dargestellt werden. Die Umsetzungshilfe ist Ende Sommer 2016 verfügbar.

Weitere Informationen:

Projekt eHealth-Plattform des Kantons Jura ist gut unterwegs

Das „Projet Jurassien de plateforme Cybersanté" des Kantons Jura ist gut aufgestellt und wurde erfolgreich im Bereich der „Bereitschaft" evaluiert. Die von „eHealth Suisse" in Auftrag gegebene Evaluation hat gezeigt, dass dank kompetenter Projektleitung und vorausschauender Planung, die wesentlichen Akteure im Projekt gut eingebunden sind sowie die Herausforderungen im Hausarztbereich erkannt wurden. Anhand eines für die Pilotphase gut ausgearbeiteten Anwendungsfalls konnten für alle Stakeholder die Vorgehensweise auf anschauliche Art und Weise aufgezeigt werden. Dies, indem nicht technische Elemente im Vordergrund standen, sondern die Behandlungsprozesse rund um einen alltäglichen Anwendungsfall. Hiermit konnte eine gute Diskussionsbasis geschaffen werden, die insbesondere die Vorteile einer eHealth-Plattform hervorhebt.

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Projekt des Inselspitals und des Spital Netz Bern erhält Label „Regional“

Erstmals wurde ein lokales eHealth-Umsetzungsprojekt evaluiert und mit dem Label „Regional" ausgezeichnet. Es handelt sich um das eHealth-Umsetzungsprojekt „Externes Zugangsportal und Zuweisungsmanagement" der Berner Inselgruppe AG bestehend aus dem Inselspital sowie dem Spital Netz Bern mit der Betreiberin Swisscom AG. Das Projekt hat im Bereich „Bereitschaft" ein gutes bis ausgezeichnetes Ergebnis erreicht, und die Grundlagen für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes gemäss der „Strategie eHealth Schweiz" geschaffen. Es erfüllt die Evaluationskriterien im Bereich der Basiskomponenten auf regionalem Niveau.

Weitere Informationen:

eHealth Barometer 2016: Eine Mehrheit befürwortet das ePatientendossier

Das Interesse an eHealth wächst. Eine Mehrheit der Stimmberechtigten und der Gesundheitsfachpersonen befürwortet die Einführung des elektronischen Patientendossiers. Dies ist eines der Resultate der siebten Ausgabe des Swiss eHealth Barometers 2016, das an den InfoSocietyDays vorgestellt wurde. Befragt wurden Gesundheitsakteure sowie Schweizer Stimmberechtigte und, erstmals in dieser Studienreihe, Mitglieder der nicht-profitorientierten Spitex-Dienste. Deutliche Unterschiede in Bezug auf die Akzeptanz von eHealth und des ePatientendossiers gibt es innerhalb der Ärzteschaft: so steht die Spitalärzteschaft der Digitalisierung im Gesundheitswesen deutlich offener gegenüber als die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Zugenommen hat die Beteiligung einzelner Institutionen an regionalen und/oder kantonalen Projekten zur Umsetzung von eHealth in der Schweiz. Die öffentlichen Debatten rund um den Datenschutz haben auch im Bereich „eHealth" die Sensibilität in Bezug auf das Thema erhöht und die Bedenken der Befragten leicht verstärkt.

Weitere Informationen:

Zertifizierte Gemeinschaften können ab 2018 Dokumente austauschen

Die Einführung eines schweizweiten elektronischen Patientendossiers ist ein komplexes Zusammenspiel von rechtlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen. Vor diesem Hintergrund führen "eHealth Suisse" und das BAG einen übergeordneten Einführungsplan, der die notwendigen Vorarbeiten und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten abbildet. Der Plan fokussiert auf den Moment, an dem zwei zertifizierte „Gemeinschaften" Dokumente über das ePatientendossier austauschen können. Dies kann bei einem reibungslosen Ablauf im zweiten Quartal 2018 der Fall sein. Im Hinblick auf die Anhörung des BAG zum Ausführungsrecht des EPDG wurde der Einführungsplan aktualisiert.

Weitere Informationen:

Die Schweiz bleibt in der europäischen „eHealth“-Vernetzung

Alle Länder in Europa sind daran, die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Unter der EU-Richtlinie über die Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung koordinieren die EU-Mitgliedstaaten den gegenseitigen Datenaustausch. Dabei wurde das Konzept des „National Contact Point" (NCP) etabliert. Über diese nationale Eingangs- und Ausgangspforte sollen in Zukunft Gesundheitsdaten geschützt ausgetauscht werden können. In Europa sollen diese NCPs nun definitiv etabliert werden. Dazu hat die EU die „Cross Border eHealth Information Services" (CBeHIS) geschaffen. Die Schweizer Projektpartner Kanton Genf, Universitätsspitäler Genf (HUG), die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) und „eHealth Suisse" haben am 15. März 2016 ihre Bewerbung für eine Teilnahme an den CBeHIS eingereicht. Durch die Teilnahme könnte der bisherige provisorische NCP in Genf weiterbetrieben werden.

Weitere Informationen:

Erfolgreicher Test für die grenzüberschreitende Identifikation von Ärzten und Patienten

Das Ende 2015 abgeschlossene EU-Forschungsprojekt STORK (Secure identity across borders linked). erarbeitete Grundlagen für die rechtssichere Identifikation von Personen im vernetzten Europa. „eHealth Suisse" realisierte zusammen mit dem Universitätsspital Genf (HUG) und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Jahr 2015 ein Pilotprojekt mit dem österreichischen Bundesministerium für Gesundheit. Die Kooperation zeigte in einer Testumgebung auf, dass STORK-Identifikationsmittel erfolgreich dafür genutzt werden können, um als Arzt oder Patient auf ein elektronisches Patientendossier in einem anderen Land zugreifen zu können. Die Berner Fachhochschule vertrat die Schweiz im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) im STORK-Projekt.

Weitere Informationen:

Verein eHealth Südost gegründet

Im Januar 2016 ist im Kantonsspital Graubünden der Verein eHealth Südost gegründet worden. Insgesamt sind 30 Gründungsmitglieder dem Verein beigetreten. Sie repräsentieren ein breites Spektrum an Leistungserbringern und Verbänden des Gesundheitswesens in der Südostschweiz. Der Verein eHealth Südost unterstützt und ermöglicht den Aufbau und den Betrieb einer Stammgemeinschaft für die Region Südostschweiz gemäss Bundesgesetz zum elektronischen Patientendossier (EPDG) und Empfehlungen von „eHealth Suisse". Im Fokus steht die Schaffung von rechtlichen, organisatorischen und technischen Grundlagen. Der Verein vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Parlament und Behörden. Er sorgt dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger der Region Südostschweiz das elektronische Patientendossier dereinst nutzen können.

Weitere Informationen:


Fachkontakt: info@e-health-suisse.ch
Zuletzt aktualisiert am: 29.03.2016

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