Koordinationsorgan Bund-Kantone

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39. Newsletter "eHealth Suisse" (September 2016)

Anhörung von ersten Empfehlungen zu mobile Health

In einer Arbeitsgruppe von „eHealth Suisse" wurden Empfehlungen für den Bereich „mHealth" erarbeitet. Das Dokument enthält Handlungsempfehlungen im Bereich „Mobile Health", wobei vor allem die Transparenz der auf dem Markt angebotenen Anwendungen verbessert werden soll. Zudem thematisiert das Papier die Nutzung von mobil erfassten Daten im Rahmen des ePatientendossiers. Der Bericht wird in einer Online-Anhörung zwischen dem 15. September und 11. Dezember 2016 vernehmlasst. Der Link für die Teilnahme an der Anhörung kann bei „eHealth Suisse" unter der Mailadresse info@e-health-suisse.ch bestellt werden (unter Angabe des Namens und der Organisation).

Zudem organisiert „eHealth Suisse" mit Partnerorganisationen am 19. Oktober 2016 ab 10 Uhr im Inselspital Bern einen Begleitanlass zur Anhörung des „mHealth"-Berichts. Anmeldungen sind möglich bis 24h vor dem Anlass unter Angabe von Name, Vorname und Organisation an info@e-health-suisse.ch. Bei zu vielen Anmeldungen wird die Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt.

Weitere Informationen:

Umsetzungshilfe für rechtliche Anpassungen in den Kantonen

Die Anhörung des Ausführungsrechts zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) ist am 29. Juni 2016 zu Ende gegangen. Die Kantone wurden im Eröffnungsschreiben zur Anhörung aufgefordert, ihre jeweilige Rechtsordnung auf die Vereinbarkeit mit dem EPDG und dessen Ausführungsrecht zu überprüfen und gegebenenfalls die notwendigen Anpassungen in die Wege zu leiten. Mit der Umsetzungshilfe „Rechtliche Anpassungen in den Kantonen" will „eHealth Suisse" die Kantone in diesem Prozess unterstützen. Einerseits gibt das Papier einen Überblick über die in den Kantonen in den letzten Jahren vorgenommenen oder geplanten rechtlichen Anpassungen. Andererseits soll eine Checkliste den Kantonen als Umsetzungshilfe dienen. Der Bericht wurde im Projektleitungsgremium von „eHealth Suisse" am 13. September 2016 zur Kenntnis genommen.

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Umsetzungshilfe für die Anbindung von Primärsystemen an die EPD-Infrastruktur

Die Umsetzungshilfe „Anbindung Primärsysteme" wurde von einem Firmenkonsortium erarbeitet und fachlich begleitet vom Teilprojekt „Standards und Architektur" des Koordinationsorgans „eHealth Suisse". Sie beschreibt mögliche Wege, bestehende Primärsysteme der Gesundheitsinstitutionen an die künftige Infrastruktur des elektronischen Patientendossiers (EPD) anzubinden. Mit konkreten Anwendungsfällen wird der Anwenderprozess illustriert und technische Lösungsansätze beschrieben. Der Bericht soll zudem Herstellern und Anwendern von Primärsystemen helfen, in ihrem Unternehmen die richtigen strategischen Fragen im Kontext EPD zu stellen. Das Dokument wurde im Projektleitungsgremium von „eHealth Suisse" am 13. September 2016 zur Kenntnis genommen.

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Aktualisierter Einführungsplan zum ePatientendossier

Der Plan zur Einführung des elektronischen Patientendossiers wurde per August 2016 aktualisiert. Im Einführungsplan liegt der Zeitpunkt des „operationellen Patientendossiers" in der zweiten Hälfte 2018. Dies ist jener Zeitpunkt, an dem mindestens zwei „Gemeinschaften" gemäss dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier zertifiziert sind und im Zusammenspiel mit den zentralen Abfragediensten untereinander Dokumente austauschen können. „eHealth Suisse" und das BAG führen seit 2015 diesen Einführungsplan für das künftige elektronische Patientendossier. Die Einführung des elektronischen Patientendossiers ist ein komplexes Unterfangen, bei dem viele Faktoren zusammenspielen müssen. Der Einführungsplan zeigt eine Gesamtschau der systemrelevanten Arbeiten.

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Die Planung für den EPD-Projectathon beginnt

Bevor die ersten Gemeinschaften gemäss dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) zertifiziert werden, sollen die technischen Elemente der Zertifizierung im Herbst 2017 an einem sogenannten EPD-Projectathon getestet werden können. Der Anlass wird von „eHealth Suisse" in Zusammenarbeit mit dem BAG und dem Verein IHE Suisse organisiert. Damit sich die Gemeinschaften und ihre technischen Anbieter frühzeitig auf den Anlass vorbereiten können, wurde der grobe Rahmen bereits jetzt definiert. Die Ausgangslage, die Zielsetzung sowie das Vorgehen wurden in einem Factsheet zusammengefasst.

Weitere Informationen:

IPAG hat den Bericht zur eMedikation aktualisiert

Die Interprofessionelle Arbeitsgruppe IPAG der Berufsverbände hat ihren Bericht zur eMedikation aktualisiert. Der Bericht enthält ein Fallbeispiel, welches der Illustration der interprofessionellen Prozesse und Kommunikation dient. Neu gibt es keine Trennung zwischen „Kurzbericht eMedikation" und „Vollbericht eMedikation" mehr. Das vorliegende Dokument „eMedikation IPAG" dient als fachliche Grundlage für die Definition eines Austauschformates für die eMedikation im elektronischen Patientendossier. Der Bund plant, dieses Austauschformat auf den Sommer 2017 ins Ausführungsrecht zum EPDG aufzunehmen.

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Bereits zwanzig Institutionen mit SNOMED CT Lizenz

Die Schweiz kann seit Beginn des Jahres SNOMED CT kostenfrei nutzen. In dieser Zeit haben sich über 20 Institutionen für eine Lizenz angemeldet. Das National Release Center (NRC) möchte im Hinblick auf die Verbreitung und Nutzung ein regelmässiges Stakeholder-Meeting aufgleisen. Ziel dieser Meetings ist es, die Möglichkeit für einen regelmässigen Austausch zu bieten sowie den Bedarf an möglichen Hilfestellungen und Schulungsbedarf seitens des NRCs zu identifizieren. Die regelmässig durchgeführten eLearningkurse sind ein guter Einstiegspunkt, um sich mit der Terminologie vertraut zu machen. Der „Foundation Course" startet monatlich und dauert über ca. drei Monate. Darauf aufbauend sind der „Implementation Course" und der „Content Development Course" verfügbar. Die Kurse werden aktuell nur in Englisch durchgeführt. Mehr dazu finden Sie auf der eLearning Webseite der IHTSDO.

Weitere Informationen:

Der Kanton als Geburtshelfer des elektronischen Patientendossiers

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) hat die Übersicht der kantonalen Aktivitäten im „eHealth"-Bereich aktualisiert. Bei immer mehr Kantonen steht das Thema auf der politischen Agenda. Zum Teil befinden sich Projekte noch in den Anfängen, zum Teil sind sie bereits operativ. Es zeigt sich, dass ein unterschiedliches Staatsverständnis der Kantone auch dazu führt, dass diese sich unterschiedliche Rollen beim Aufbau des elektronischen Patientendossiers geben. Inzwischen haben fast alle Kantone erkannt, dass es den Kanton zumindest als Koordinator, Moderator und Geburtshelfer braucht. Die GDK ist zuversichtlich, dass die notwendigen kantonalen Vorbereitungen bei Inkrafttreten des EPDG erfolgt sein werden.

Weitere Informationen:

Personalentscheide in den Kantonen AG und ZH zur Einführung des ePatientendossiers

Die Vereine eHealth Aargau und Stammgemeinschaft eHealth Aargau haben einen Geschäftsführer für die Stammgemeinschaft eHealth Aargau gewählt: Mit der Ernennung von Nicolai Lütschg, der vorher beim BAG das Projekt zur Erarbeitung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) leitete, wurde ein weiterer Schritt zur Aufbau einer Gemeinschaft im Sinne des EPD getan. Ein Schritt in dieselbe Richtung hat der Kanton Zürich unternommen. Gemeinsam mit verschiedenen Leistungserbringerverbänden hat er die axsana AG gegründet. Diese Betriebsgesellschaft verfolgt das Ziel, den Leistungserbringern Zugang zu einem branchenübergreifenden Netzwerk für den direkten Datenaustausch sowie der Bevölkerung Zugang zu den eigenen Gesundheitsdaten zu schaffen. Zum Geschäftsführer wurde Samuel Eglin ernannt, der sich nach 16 Jahren in der Gesundheitsdirektion nun ganz der Einführung des elektronischen Patientendossiers widmen wird.

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Fachkontakt: info@e-health-suisse.ch
Zuletzt aktualisiert am: 19.09.2016

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