Koordinationsorgan Bund-Kantone

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38. Newsletter "eHealth Suisse" (Juni 2016)

Umsetzungshilfe Finanzierung von Gemeinschaften

Eine Arbeitsgruppe des Teilprojekts „Aufbau&Vernetzung" von „eHealth Suisse" hat unter der Begleitung der KPMG eine Umsetzungshilfe erarbeitet für die Finanzierung des Betriebs von „Gemeinschaften" des ePatientendossiers. Der Bericht beleuchtet die aktuelle Situation und den aktuellen Wissensstand. Das Kernergebnis der Arbeitsgruppe ist eine Checkliste - unterteilt in die Module „Vision", „Strategie" und „Finanzierungsmodell". Diese Module weisen schrittweise auf die relevanten Fragestellungen einer Betriebsfinanzierung von Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft hin, wodurch sich auch allfällige Umsetzungshürden frühzeitig identifizieren lassen. Ergänzend zur Checkliste verweist die Arbeitsgruppe auf bestehende Lösungsansätze zur Überwindung der Finanzierungsproblematik von Stammgemeinschaften und Gemeinschaften.

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Die Ausschreibung für die Referenzumgebung zum ePatientendossier ist online

Die WTO-Ausschreibung von „eHealth Suisse" für eine Referenzumgebung wurde am 10. Juni 2016 auf der Beschaffungsplattform des Bundes (SIMAP) aufgeschaltet. Die Referenzumgebung wird Projektverantwortlichen und ihren IT-Herstellern ein Instrument zur Verfügung stellen, mit dem sie sich auf den Zertifizierungsprozess vorbereiten können, der im Bundgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) für eine Systemteilnahme vorgesehen ist. Offerten für den Bau der Referenzumgebung können bis am 19. August 2016 eingereicht werden.

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Projectathon zum elektronischen Patientendossier

Das Koordinationsorgan „eHealth Suisse" plant für den Spätsommer 2017 zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit und dem Verein IHE Suisse die Durchführung eines Projectathons. Wie bei einem IHE-Connectathon erhalten Projektverantwortliche die Gelegenheit, ihre Systeme untereinander zu testen und sie auf ihre Praxistauglichkeit im künftigen Vertrauensraum gemäss Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) zu prüfen. Die Teilnahme an diesem EPD-Projectathon wird für die erfolgreiche EPDG-Zertifizierung hilfreich sein. Die Teilnahme ist für alle Akteure freiwillig. Er wird jedoch für die Teilnehmer einen intensiven Wissensaustausch und eine steile Lernkurve mit sich bringen.

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Kanton Wallis: Vorderhand keine Weiterentwicklung des Projekts Infomed

Das Gesundheitsdepartement des Kantons Wallis hat in Übereinstimmung mit dem kantonalen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten beschlossen, die Weiterentwicklung des Projekts Infomed vorläufig auszusetzen. Als Grund werden die weitreichenden Anforderungen der Verordnungsentwürfe zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) genannt. Der Kanton Wallis zeigt sich wie die anderen Westschweizer Kantone besorgt über die umfangreichen personellen und finanziellen Mittel, die für die Schaffung und den Betrieb des elektronischen Patientendossiers nötig sind. Der Kanton Wallis untersucht angesichts dieser Sachzwänge gemeinsam mit anderen Kantonen die Möglichkeit, eine Westschweizer Gemeinschaft für das EPD zu schaffen. Bis eine mögliche Westschweizer Lösung umgesetzt wird, gewährleistet die Plattform Infomed weiterhin den medizinischen Datenaustausch zwischen den Spitälern und den Ärzten im Kanton Wallis.

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Weiteres Vorgehen Austauschformate eMedikation und eAustrittsbericht

Die bisher für das ePatientendossier vorgesehenen Austauschformate mit strukturierten Informationen wurden als nationale Empfehlungen des Koordinationsorgans „eHealth Suisse" verabschiedet (zum Beispiel eImpfdossier). Im Vorfeld der Einführung des Bundesgesetzes über das ePatientendossier (EPDG) will das BAG diesen Schritt überspringen und neu erarbeitete Austauschformate nach einer formellen Anhörung direkt ins Ausführungsrecht zum EPDG aufnehmen. Momentan bereitet eine gemeinsame Begleitgruppe von „eHealth Suisse" und der „Interprofessionellen Arbeitsgruppe" (IPAG) der Berufsverbände die beiden Austauschformate eMedikation und eAustrittsbericht vor. Diese sollen nach den Plänen des BAG im Frühjahr 2017 (eMedikation) und auf Anfang 2018 (eAustrittsbericht) ins EPDG-Ausführungsrecht einfliessen, damit für alle Akteure rasch Investitions- und Rechtssicherheit besteht.

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Austauschformat eImpfdossier in neuer Version

Ab Juli 2016 wird die neue Version des eImpfdossier Austauschformates eVacDoc auf der Webseite von eHealth Suisse verfügbar sein. Darin sind alle Änderungen des nationalen Impfplanes 2016 der eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) enthalten. Insbesondere wurden die Komplikationsliste und Liste der Expositionsrisiken überarbeitet. Mit dieser neuen Version wird erstmals das Tool ART-DECOR für die weitere Pflege und Weiterentwicklung der eImpfdossier-Spezifikation benutzt. In Zukunft werden deshalb die zugelassenen Wertebereiche (Value-Sets) über das ART-DECOR Tool abrufbar sein. Vorderhand bleibt das eImpfdossier eine nationale Empfehlung von „eHealth Suisse". Das BAG plant aber, die Spezifikation nach einer formellen Anhörung zusammen mit dem eMedikations-Austauschformat ins Ausführungsrecht zum ePatientendossier-Gesetz aufzunehmen.

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Zertifizierung von Gemeinschaften ersetzt die bisherigen Evaluationen

Mit der Evaluation von Umsetzungsprojekten bietet das Koordinationsorgan „eHealth Suisse" seit 2011 ein Instrument an, damit regionale Aktivitäten auf ihre Konformität zur „eHealth"-Strategie beurteilt werden können. Mit dem geplanten Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) werden die Evaluationen nicht mehr durchgeführt. Die bisher evaluierten Umsetzungsprojekte, die eine (Stamm-)Gemeinschaft im Sinne des EPDG bilden wollen, müssen sich für die Teilnahme am elektronischen Patientendossier und dem damit verbundenen Austausch von Daten mit anderen Stammgemeinschaften und Gemeinschaften ohnehin zertifizieren lassen. Für eine erfolgreiche Zertifizierung müssen die technischen und organisatorischen Mindestanforderungen gemäss EPDG eingehalten werden.

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eLearning Kurse zu SNOMED CT

Die IHTSDO bietet eLearning Kurse zu SNOMED CT auf Englisch an. Insbesondere der Grundlagenkurs (Foundation) bietet die Möglichkeit, eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der Terminologie zu erhalten und die Anwendungsbereiche und Funktionen kennen zu lernen.
Folgende eLearning Kurse werden angeboten: Zum Einstieg vermittelt der Foundation Course (Voraussetzung für weiterführende Kurse) Grundlagen zur Organisation und der Terminologie. Der Implementation Course knüpft dort an und vermittelt vertieftes Wissen über den Aufbau, die Verwendung sowie Nutzung der Terminologie in einer Institution oder auf nationaler Ebene. Der weiterführende Content Development Course bildet die Grundlage für Erweiterungen und Anpassungen der Terminologie auf die Bedürfnisse einer Organisation. Die Kurse dauern über mehrere Monate und starten mehrmals jährlich.

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Neuer Release des eHealth Connector verfügbar

Seit dem 30. April 2016 ist der neue Frühlings-Release des eHealth Connectors (R201604) verfügbar. Mit der neuen Ausgabe wurden verschiedene sogenannte ‚Content Module‘ integriert, namentlich für die CDA Austauschformate. CDA-CH-EDES: Notfallaustrittsbericht; CDA-CH-LRPH: Meldepflichtige Labor-befunde; CDA-CH-LRQC: Laborbefunde für Qualitätskontrolle; CDA-CH-LRTP: Laborbefunde im Trans-plantationsprozess. Ausserdem wurde die technologische Umgebung zur Erstellung des eHealth Connectors auf "Maven" umgestellt. Komplettiert wurde der Release mit neuen Demo-Applikationen für die neuen Module und entsprechenden CDA-Validationsfunktionen.

Weitere Informationen:

Ein ereignisreiches Jahr im Rückblick: Tätigkeitsbericht 2015 ist online

Der Tätigkeitsbericht von „eHealth Suisse" für das Jahr 2015 wurde im April 2016 von Bund und Kantonen verabschiedet und im Juni 2016 vom Projektleitungsgremium zur Kenntnis genommen. Der Bericht gibt Auskunft über die Aktivitäten und Projekte der Geschäftsstelle im letzten Jahr und liefert einen Überblick des Budgets sowie der Gremien von „eHealth Suisse".

Weitere Informationen:

Glossar wurde grundlegend überarbeitet

Das Glossar auf der Webseite von „eHealth Suisse" wurde überarbeitet und mit neuen Definitionen ergänzt. Es ist in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar und enthält sämtliche relevante Begriffe aus den Arbeiten von „eHealth Suisse" und dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier.

Weitere Informationen:


Fachkontakt: info@e-health-suisse.ch
Zuletzt aktualisiert am: 22.06.2016

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