Koordinationsorgan Bund-Kantone

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41. Newsletter "eHealth Suisse" (Februar 2017)

Das Austauschformat „Laborbefunde für Qualitätskontrolle“ ist verabschiedet

Die Schweizerische Kommission für Qualitätssicherung im medizinischen Labor (QUALAB) ist zuständig für die Massnahmen zur Qualitätssicherung im Laborbereich gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG). In Absprache mit QUALAB führte eHealth Suisse im Herbst 2015 eine Online-Anhörung zum Austauschformat „Laborbefunde für Qualitätskontrolle" durch. Nach Auswertung der Ergebnisse durch QUALAB konnte der Steuerungsausschuss von eHealth Suisse das Austauschformat per Ende Januar 2017 nun als nationale Empfehlung verabschieden. Das Austauschformat ist auf der Webseite von eHealth Suisse publiziert, die dazugehörigen Value Sets auf der Webseite von QUALAB.

Weitere Informationen:

eHealth Nordwestschweiz gründet einen Trägerverein

Am 5. Januar 2017 wurde in Basel der eHealth-Trägerverein NWCH gegründet. Der eHealth-Trägervereins NWCH trägt die Verantwortung für die Einführung und Weiterentwicklung von eHealth in der Region Nordwestschweiz und wird die elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen der Region vorantreiben. Insbesondere unterstützt und ermöglicht er den Aufbau und den Betrieb einer Stammgemeinschaft für die Region gemäss Bundesgesetz zum elektronischen Patientendossier (EPDG) und den Empfehlungen von eHealth Suisse. Das bestehende eHealth-Umsetzungsprojekt vom Gesundheitsdepartement Basel-Stadt wird in den Trägerverein überführt und dort weiter vorangetrieben. Mit der Gründung soll nun die Verantwortung für eHealth zu den Leistungserbringern übergehen. Die involvierten Kantone begleiten den Verein und die Einführung des ePD eng als Mitglieder des Trägervereins.

Fallbeispiel zur semantischen Interoperabilität von Pflegedaten

Damit Gesundheitsinformationen im Behandlungsprozess rasch und systemunabhängig ausgetauscht und gelesen werden können, braucht es die semantische Interoperabilität der Daten. Ein Fallbeispiel zur semantischen Interoperabilität von Pflegedaten zeigt, wo die Grenzen des systemübergreifenden Informationsaustauschs heute liegen. Die Nutzung von unterschiedlichen Ordnungssystemen führt dazu, dass Pflegediagnosen vom Informationssystem im Spital nicht direkt in das System der Spitex übernommen werden können. Die Prozessinteroperabilität ist nicht vorhanden. Während dem Informationsaustausch besteht die Gefahr, dass Informationen verloren gehen, und die gleichen Informationen müssen vom Personal erneut erfasst werden. Durch die Nutzung von Referenzterminologien wie z.B. SNOMED CT beim Austausch von Gesundheitsinformationen könnte aber eine semantische Interoperabilität erreicht werden. Das Fallbeispiel zeigt auf, wie der Informationsaustausch zwischen den Behandelnden mit Hilfe von harmonisierten Ordnungssystemen optimiert werden könnte.

Übersichtsgrafik Referenzterminologie

In der Schweiz wird eine Vielfalt von verschiedenen Ordnungssystemen für unterschiedliche Anwendungsgebiete genutzt. Verschiedene medizinische Terminologien nutzen für den gleichen Begriff auch unterschiedliche Codes. Somit versteht der Computer nicht, auch wenn eigentlich das gleiche gemeint ist. SNOMED CT schafft eine einheitliche Sprache und soll als Referenzterminologie Brücken schlagen. Zusammen mit der Expertengruppe Semantik wurde eine Übersichtsgrafik entwickelt, welche die vorhandenen Mappings von SNOMED CT zu anderen Terminologien aufzeigt. Die Grafik erläutert zudem auch, warum SNOMED CT als computerlesbare, medizinische Sprache verstanden werden kann. Am Schluss befinden sich Hinweise auf die Nutzung von internationalen Klassifikationen in den Austauschformaten eImpfdossier, eMedikation, „Meldepflichtige Laborbefunde" und „Laborbefunde im Transplantationsprozess".

Neue Namen bei eHealth Suisse

eHealth Suisse hat sein Team im Hinblick auf die Einführung des elektronischen Patientendossiers mit zwei neuen Mitarbeitenden verstärken können. David Mössner betreut bei eHealth Suisse die technischen Bereiche, insbesondere die Referenzumgebung sowie Themen rund um die technische Interoperabilität. Seit Anfang Februar verstärkt Annatina Foppa bei uns die Kommunikation. Sie wird gemeinsam mit Isabelle Hofmänner die anlaufende „Kommunikation für Bevölkerung und Behandelnde" zum ePatientendossier aufbauen und vorantreiben.

Sang-Il Kim verlässt per Ende März das Koordinationsorgan eHealth Suisse. Er hat als profunder Kenner der eHealth-Welt entscheidende Beiträge zur Konkretisierung und Förderung von eHealth in der Schweiz geleistet. Wir danken ihm an dieser Stelle recht herzlich und wünschen ihm alles Gute für die neue Herausforderung. Neuer stellvertretender Leiter von eHealth Suisse wird auf Anfang April 2017 Jürg Bleuer. Als Gründungsmitglied von IHE Suisse und Technical Manager der HL7 Benutzergruppe Schweiz ist Jürg Bleuer national und international in der IT-Welt und mit Leistungserbringern bestens vernetzt.

Wir heissen die drei neuen Teammitglieder recht herzlich willkommen.


Fachkontakt: info@e-health-suisse.ch
Zuletzt aktualisiert am: 13.02.2017

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